Jena, 26.05.2026 – Eine Frau aus Jena ist am Montagabend Opfer eines sogenannten „Tech Support Scams“ geworden. Betrüger lockten sie mit einer gefälschten Fehlermeldung in die Falle, erlangten Zugriff auf ihren Computer und erbeuteten vermutlich eine größere Summe Geld.
- Ereignis: Betrug durch falschen Microsoft-Support (Tech Support Scam)
- Ort: Jena
- Zeitpunkt: Montagabend, 25.05.2026
- Schadenshöhe: Unbekannt, vermutlich im größeren Bereich
- Maßnahmen: Konto gesperrt, polizeiliche Ermittlungen laufen
Der präzise Tathergang: Vom Pop-up zur Push-TAN
Die Masche der Täter folgte einem präzisen und psychologisch ausgefeilten Muster. Zunächst erschien auf dem Bildschirm des Computers der Jenaerin eine unerwartete Pop-up-Meldung. Dieses Fenster suggerierte ein dringendes technisches Problem oder einen vermeintlichen Virenbefall und forderte die Betroffene nachdrücklich auf, eine angegebene Rufnummer des angeblichen Microsoft-Kundendienstes zu kontaktieren.
Nachdem die Frau die Nummer gewählt hatte, hielten die Betrüger sie über Stunden hinweg in einem professionell wirkenden Telefonat. Im weiteren Verlauf drängten sie das Opfer dazu, eine Fernzugriffssoftware auf ihrem Gerät zu installieren. Über dieses Programm erhielten die Kriminellen uneingeschränkten Zugriff auf den Computer. Sie spionierten persönliche Daten, Passwörter und sensible Kontoinformationen aus. Schließlich brachten die Täter die Frau dazu, mehrere Push-TAN-Aufträge in ihrer Banking-App freizugeben. Erst im Nachgang fiel der Betrug auf, woraufhin das betroffene Bankkonto umgehend gesperrt wurde.
🛡️ Prävention: So schützen Sie sich vor „Tech Support Scam“
Die Polizei warnt eindringlich vor dieser Betrugsmasche und gibt folgende Verhaltensregeln:
1. Microsoft ruft nicht an: Seriöse Softwareunternehmen wie Microsoft kontaktieren Kunden niemals unaufgefordert per Telefon oder über Pop-ups, um technische Probleme zu lösen.
2. Keine Software installieren: Installieren Sie niemals Programme (wie AnyDesk oder TeamViewer) auf Aufforderung von Fremden, die Sie telefonisch kontaktiert haben.
3. Pop-ups ignorieren: Schließen Sie verdächtige Fenster im Browser (notfalls über den Task-Manager) und starten Sie den Computer neu.
4. Keine TAN-Freigaben: Bestätigen Sie niemals Push-TAN-Anfragen oder Überweisungen, die von Dritten am Telefon gefordert werden.
Im Ernstfall: Trennen Sie den PC sofort vom Internet, informieren Sie Ihre Bank zur Kontosperrung und erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.
Quelle:
Betrug über angeblichen Microsoft Support
Transparenz-Hinweis: Dieser Artikel wurde automatisiert erstellt, redaktionell geprüft und mit KI-Unterstützung erweitert.