Jena (05.05.2026). Die Biochemikerin Prof. Dr. Ute Hellmich von der Friedrich-Schiller-Universität Jena wurde von der Max-Planck-Gesellschaft mit einem Fellowship ausgezeichnet. Sie wird in den kommenden fünf Jahren neben ihrer Professur eine eigene Forschungsgruppe am Max-Planck-Institut für chemische Ökologie leiten.
- Auszeichnung: Max-Planck-Fellowship
- Preisträgerin: Prof. Dr. Ute Hellmich (Professur für Biostrukturelle Interaktionen, FSU Jena)
- Neue Forschungsgruppe: „Molekulare Signaldynamik“
- Forschungsfokus: Temperaturwahrnehmung von Insekten
- Förderzeitraum: Fünf Jahre
- Standort: Max-Planck-Institut für chemische Ökologie, Jena
Brückenschlag zwischen Universität und Max-Planck-Institut
Die Ernennung zum Max-Planck-Fellow ermöglicht es Ute Hellmich, ihre universitäre Forschung mit den Ressourcen der Max-Planck-Gesellschaft zu verknüpfen. Bereits seit dem Jahr 2021 hat sie die Professur für Biostrukturelle Interaktionen am Institut für Organische Chemie und Makromolekulare Chemie inne. Zudem forscht sie im Rahmen des Exzellenzclusters „Balance of the Microverse“ an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Ihr bisheriger akademischer Fokus liegt auf der Erforschung der Frage, wie Zellen auf verschiedene Umweltreize, darunter osmotischer Stress oder plötzliche Temperaturveränderungen, reagieren.
Wie Insekten auf klimatische Veränderungen reagieren
Als Max-Planck-Fellow übernimmt sie ab sofort die Leitung der neu geschaffenen Arbeitsgruppe „Molekulare Signaldynamik“ am Max-Planck-Institut für chemische Ökologie. Ein zentraler Schwerpunkt dieser Forschungsgruppe wird die Temperaturwahrnehmung von Insekten sein. Die molekulare Entschlüsselung dieser Prozesse gilt als Schlüssel, um zu verstehen, wie sich die Tiere an unterschiedliche und sich wandelnde Klimazonen anpassen. Darüber hinaus erhoffen sich die Wissenschaftler Erkenntnisse darüber, wie diese Temperaturanpassungen die Interaktion der Insekten mit verschiedenen Krankheitserregern beeinflussen.
Hintergrund: Vernetzte Forschung in Jena
Das Max-Planck-Institut für chemische Ökologie hat seinen Sitz auf dem Beutenberg-Campus im Süden von Jena. Dieser Wissenschaftscampus bündelt zahlreiche außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und naturwissenschaftliche Institute der Friedrich-Schiller-Universität. Die enge institutionelle Verzahnung, die durch Programme wie das Max-Planck-Fellowship gefördert wird, soll den Wissenstransfer zwischen universitärer Lehre und hochspezialisierter Grundlagenforschung stärken. Das ebenfalls erwähnte Exzellenzcluster „Balance of the Microverse“ erforscht derweil komplexe mikrobielle Netzwerke, die für die globale Gesundheit von Menschen, Tieren, Pflanzen und der Umwelt maßgeblich sind.
Quelle:
Hellmich wird Max-Planck-Fellow
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