Zukunft der Rente: Vortrag von Kommissionsmitglied Prof. Dr. Übelmesser an der Uni Jena

Jena, 02.07.2026 – Die langfristige Sicherung der Altersvorsorge ist eine der drängendsten sozialpolitischen Fragen unserer Zeit. Während in Jena derzeit auch andere gesellschaftliche Themen wie die jüngste Spende der Böttcher AG an den Verein Grenzenlos für Aufmerksamkeit sorgen, geht es an der Friedrich-Schiller-Universität bald um ein Thema, das jeden Bürger betrifft.

  • Thema: Die Zukunft der Rente – Reformvorschläge der Alterssicherungskommission
  • Referentin: Prof. Dr. Silke Übelmesser (Mitglied der Kommission)
  • Datum: Dienstag, 7. Juli 2026
  • Uhrzeit: 18:00 Uhr
  • Ort: Hörsaal 4, Carl-Zeiß-Straße 3, 07743 Jena
  • Eintritt: Öffentlich und kostenfrei
  • Anfahrt: Carl-Zeiß-Straße 3 auf Google Maps

Expertise aus erster Hand: Prof. Dr. Silke Übelmesser

Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Expertise von Prof. Dr. Silke Übelmesser. Die renommierte Jenaer Finanzwissenschaftlerin ist Inhaberin des Lehrstuhls für Finanzwissenschaft an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Als berufenes Mitglied der nationalen Alterssicherungskommission war sie direkt an der Ausarbeitung der Ende Juni an die Bundesregierung übergebenen Reformen beteiligt. Ihre wissenschaftlichen Schwerpunkte liegen insbesondere in den Bereichen der Alterssicherung, des demografischen Wandels sowie der Tragfähigkeit sozialer Sicherungssysteme.

In ihrem Vortrag wird die Ökonomin die vielschichtigen Herausforderungen beleuchten und verständlich aufzeigen, wie die gesetzliche, betriebliche und private Altersvorsorge reformiert werden können. Der Vortrag richtet sich ausdrücklich an die breite Öffentlichkeit; im Anschluss an das Referat besteht die Möglichkeit zur Diskussion.

🎭 Hintergrund: Die Alterssicherungskommission und ihre 33 Empfehlungen

Die von der Bundesregierung eingesetzte Alterssicherungskommission hat die Aufgabe, verlässliche Wege für die langfristige Absicherung der Rentensysteme zu erarbeiten. Ende Juni übergab das unabhängige Gremium, bestehend aus Experten der Wissenschaft, Politik und Sozialpartner, seinen Abschlussbericht.

Dieser enthält insgesamt 33 konkrete Empfehlungen. Kernpunkte sind unter anderem die Stabilisierung des Rentenniveaus, die Anpassung der Altersgrenzen im Einklang mit der Lebenserwartung sowie verbesserte Anreize für die betriebliche und private Zusatzvorsorge, um der drohenden Altersarmut durch den demografischen Wandel entgegenzuwirken.


Quelle:

Vortrag zur Zukunft der Rente an der Uni Jena

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