Abwasser als Energiequelle: Jena sucht neue Wege beim Heizen
Jena geht neue Wege bei der Wärmewende: Künftig könnte gereinigtes Abwasser aus der Kläranlage in Zwätzen bis zu 12.000 Haushalte heizen. Auch die Saale wird als Energiequelle geprüft.
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Jena geht neue Wege bei der Wärmewende: Künftig könnte gereinigtes Abwasser aus der Kläranlage in Zwätzen bis zu 12.000 Haushalte heizen. Auch die Saale wird als Energiequelle geprüft.
Die Energiezukunft der Saalestadt nimmt konkrete Formen an. Unter dem Projektnamen „Anika“ bereiten die Stadtwerke Jena die kommunale Wärmeplanung vor. In wenigen Monaten soll feststehen, welche Technologien künftig wo zum Einsatz kommen – eine entscheidende Weichenstellung für Eigentümer und Mieter.
Während die Stadt Jena den Gürtel enger schnallen muss, investieren die Stadtwerke massiv in die Zukunft. Rund 150 Millionen Euro fließen 2026 in Energie, Wohnen und das GalaxSea. Doch die finanzielle Balance hat sich verschoben: Der Nahverkehr und die Bäder benötigen städtische Zuschüsse.