Sepsis erkennen: UKJ lädt zur Jenaer Abendvorlesung

Jena, 23. April 2026. Am kommenden Mittwoch, den 29. April 2026, rückt das Universitätsklinikum Jena (UKJ) im Rahmen der Jenaer Abendvorlesung ein oft unterschätztes Thema in den Fokus: die Sepsis. Prof. Dr. Michael Bauer klärt über die lebensbedrohlichen Folgen auf und zeigt, warum im Ernstfall schnelles Handeln wichtig ist.

  • Was: Jenaer Abendvorlesung „Sepsis – Mehr als eine Blutvergiftung“
  • Wann: Mittwoch, 29. April 2026, 19:00 Uhr
  • Wo: Universitätsklinikum Jena (UKJ), Hörsaal 1, Lobeda
  • Referent: Prof. Dr. Michael Bauer (Direktor der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin)
  • Online-Teilnahme: www.uniklinikum-jena.de/Abendvorlesung (Einwahllink und Kenncode auf der Website)

Symptome richtig deuten

Plötzliche, starke Schmerzen, hohes Fieber, Schüttelfrost, Atemnot, Herzrasen oder unerwartete Verwirrtheit – bei diesen vielfältigen Symptomen denken die wenigsten Menschen sofort an eine Sepsis. Doch genau in dieser Fehleinschätzung liegt die Gefahr. Eine Sepsis ist weit mehr als das, was umgangssprachlich oft verharmlosend als „Blutvergiftung“ bezeichnet wird. Es handelt sich um eine lebensbedrohliche Komplikation einer Infektion, die rasches medizinisches Eingreifen erfordert.

Kostenlose Vorlesung vor Ort und digital

In seinem Vortrag wird Prof. Dr. Michael Bauer tiefgehend auf die Entstehung, Erkennung und Behandlung dieser tückischen Erkrankung eingehen. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, ab 19:00 Uhr im Hörsaal 1 des UKJ in Lobeda an der kostenlosen Veranstaltung teilzunehmen. Für all jene, die nicht vor Ort sein können, bietet das Klinikum eine Live-Übertragung an. Die entsprechenden Zugangsdaten stellt das UKJ transparent online zur Verfügung.

Hintergrundwissen: Sepsis & das UKJ

Bei einer Sepsis reagiert das körpereigene Immunsystem fehlerhaft auf eine Infektion und beginnt, die eigenen Organe zu schädigen. Unbehandelt führt dieser Prozess rasch zu einem multiplen Organversagen und letztlich zum Tod. Es handelt sich stets um einen absoluten medizinischen Notfall, bei dem jede Stunde zählt.

Das Universitätsklinikum Jena im Stadtteil Lobeda ist das einzige Universitätsklinikum in Thüringen und ein international anerkanntes Zentrum für Sepsis-Forschung und Intensivmedizin. Hier wird nicht nur modernste Notfallversorgung geleistet, sondern auch intensiv daran geforscht, die Überlebenschancen von Patientinnen und Patienten durch neue Therapieansätze weiter zu verbessern.


Quelle:

Sepsis – Mehr als eine „Blutvergiftung“?


Transparenz-Hinweis: Dieser Artikel wurde automatisiert erstellt, redaktionell geprüft und mit KI-Unterstützung erweitert.