Weimar / Jena – 04.10.2026 – Die Landespolizeiinspektion Jena warnt eindringlich vor einer Betrugsmasche, bei der Kriminelle sich als Bankmitarbeiter ausgeben. Kürzlich erbeuteten Täter auf diese Weise mehr als 6.500 Euro. Die Täter nutzen geschickte Gesprächsführung, um an sensible Daten zu gelangen.
- Ereignis: Betrug durch angebliche Bankmitarbeiter
- Schadenssumme: Mehr als 6.500 Euro im aktuellen Fall
- Zuständigkeit: Landespolizeiinspektion Jena, Polizeiinspektion Weimar
- Kontakt PI Weimar: 03643 8820 oder dgl.pi.weimar@polizei.thueringen.de
Wichtige Verhaltensregeln zur Betrugsprävention
Um sich vor finanziellen Schäden zu schützen, rät die Polizei dringend zur Beachtung folgender Sicherheitsvorkehrungen:
- Keine Zugangsdaten preisgeben: Echte Bankmitarbeiter fragen am Telefon niemals nach PINs, TANs oder geheimen Passwörtern.
- Keine Transaktionen freigeben: Bestätigen Sie niemals Überweisungen oder App-Freigaben, zu denen Sie am Telefon aufgefordert werden.
- Auflegen und selbst anrufen: Beenden Sie das Gespräch bei verdächtigen Anrufen sofort. Wählen Sie die offizielle Nummer Ihrer Bank manuell über das Telefon, um den Sachverhalt zu klären.
- Offizielle Kanäle nutzen: Nutzen Sie für den Rückruf ausschließlich selbst recherchierte Kontaktdaten, keine Nummern, die Ihnen der Anrufer nennt.
Hintergrund: Die Masche der Callcenter-Betrüger
Betrüger nutzen oft gefälschte Rufnummernübermittlungen (Spoofing), sodass auf dem Display der Opfer die echte Nummer der Hausbank oder der Polizei erscheint. Ziel ist es, ein falsches Gefühl von Sicherheit zu erzeugen und die Angerufenen zu unüberlegten Handlungen zu drängen. Die Polizei betont, dass bei solchen Verdachtsmomenten sofort die echten Behörden oder Kreditinstitute informiert werden sollten.
Quelle:
Polizei Jena: Falscher Bankmitarbeiter erbeutet mehr als 6.500 Euro
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