Jena, 12. Mai 2026. Am Montagnachmittag hat ein bislang unbekannter Mann in der Hugo-Schrade-Straße eine Gruppe von zehnjährigen Kindern bedroht und rassistisch beleidigt. Die Polizei sucht nun nach Zeugen des Vorfalls.
- Wann: Montagnachmittag, 11. Mai 2026
- Wo: Hugo-Schrade-Straße, Jena
- Was: Bedrohung und fremdenfeindliche Beleidigung von Kindern
- Täterbeschreibung: Männlich, ca. 30 Jahre alt, schlank, stark tätowiert. Bekleidung: dunkelgrüne Jacke, Jeans.
Eskalation auf dem Gehweg
Nach aktuellen Erkenntnissen der Polizei hielt sich die Gruppe von etwa zehnjährigen Kindern auf einem Gehweg in der Hugo-Schrade-Straße auf. Ein etwa 30 Jahre alter Passant näherte sich den Kindern und forderte sie unvermittelt auf, den Bereich umgehend zu verlassen. Die Situation eskalierte im weiteren Verlauf: Der Mann drohte der Kindergruppe körperliche Schläge an. Zudem wurde eines der Kinder durch den Unbekannten mit fremdenfeindlichen und herabwürdigenden Äußerungen massiv beleidigt.
Polizei bittet um Hinweise
Der Täter verließ nach den verbalen Angriffen den Ort des Geschehens. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nun nach Personen, die den Vorfall am Montagnachmittag beobachtet haben. Hinweise zum Aufenthaltsort oder zur Identität des stark tätowierten Mannes in der dunkelgrünen Jacke sind für die Beamten von großer Bedeutung.
Hintergrund: Wohngebiet Winzerla und Präventionstipps
Die Hugo-Schrade-Straße befindet sich im Jenaer Stadtteil Winzerla, einem dicht besiedelten und stark frequentierten Wohngebiet im Süden der Stadt. Hier leben viele Familien, und Kinder sind nachmittags oft auf Gehwegen, Spielplätzen und in den Grünanlagen unterwegs.
Die Polizei rät Eltern grundsätzlich dazu, mit ihren Kindern das richtige Verhalten in Bedrohungssituationen zu trainieren. Kinder sollten beigebracht bekommen, auf ausreichende Distanz zu Fremden zu gehen, in Gefahrensituationen laut um Hilfe zu rufen (etwa mit Rufen wie „Lassen Sie mich in Ruhe!“) und gezielt andere Erwachsene anzusprechen oder belebte Orte wie Supermärkte aufzusuchen. Bei Vorfällen jeglicher Art sollte stets umgehend der polizeiliche Notruf gewählt werden, um schnellstmögliche Fahndungs- und Ermittlungsmaßnahmen zu ermöglichen.
Quelle:
Kinder bedroht und beleidigt – Polizei sucht Zeugen
Transparenz-Hinweis: Dieser Artikel wurde automatisiert erstellt, redaktionell geprüft und mit KI-Unterstützung erweitert.