Jena, 25. Juli 2026 – Das historische Karmelitenkloster öffnet von Juli bis Oktober 2026 regelmäßig seine Türen für geschichtsinteressierte Besucher. Bei freiem Eintritt bietet das im Jahr 2017 sanierte Bauwerk seltene Einblicke in die Jenaer Stadt- und Reformationsgeschichte.
- Ort: Karmelitenkloster, Engelplatz 1, 07743 Jena
- Zeitraum: Juli bis Oktober 2026 (ausgewählte Tage)
- Öffnungszeiten: jeweils 11:00 bis 15:00 Uhr (am 31.10. bis 16:00 Uhr)
- Eintritt: Frei
- Barrierefreiheit: Das Gebäude ist barrierefrei zugänglich
- Kontakt: Stadtmuseum Jena, Tel. 03641 49-8261, E-Mail: stadtmuseum@jena.de, Web: www.stadtmuseum-jena.de
Exklusive Öffnungstermine von Juli bis Oktober 2026
Seit seiner umfassenden Sanierung im Jahr 2017 steht das geschichtsträchtige Bauwerk der Öffentlichkeit an ausgewählten Tagen zur Verfügung. Wer die Sommer- und Herbsttermine im Jahr 2026 nutzen möchte, hat an folgenden Tagen die Gelegenheit dazu:
- Samstag, 25.07.2026 (11:00 bis 15:00 Uhr)
- Samstag, 08.08.2026 (11:00 bis 15:00 Uhr)
- Samstag, 22.08.2026 (11:00 bis 15:00 Uhr)
- Sonntag, 13.09.2026 (11:00 bis 15:00 Uhr)
- Samstag, 26.09.2026 (11:00 bis 15:00 Uhr)
- Samstag, 10.10.2026 (11:00 bis 15:00 Uhr)
- Samstag, 31.10.2026 (11:00 bis 16:00 Uhr)
Der Eintritt ist an allen Terminen kostenfrei. Die Ausstellung im Inneren veranschaulicht unter anderem anhand von Bodenfunden die wechselvolle Geschichte des Ortes.
Spurensuche im Herzen der Stadt
Die Besichtigung bietet Einblicke in die archäologischen Entdeckungen und die architektonische Entwicklung des Areals. Wer sich neben historischen Gemäuern auch für zeitgenössische Ausstellungen interessiert, findet parallel dazu in der städtischen Kunstsammlung Jena wechselnde Kunstprojekte.
Historische Bedeutung des Karmelitenklosters
Das Karmelitenkloster am Engelplatz blickt auf eine lange Tradition zurück. Ursprünglich im Jahr 1382 von den Karmeliten – einem im 12. Jahrhundert im Heiligen Land entstandenen Bettelorden – gegründet, prägte die Anlage jahrhundertelang das geistliche Leben in Jena.
Im Zuge der Reformation verlor der Orden sein Eigentum. Während dieser Umbruchphase richtete man im ehemaligen Kloster eine Druckerei ein, in der die zweite Gesamtausgabe der Schriften Martin Luthers gedruckt wurde. Später erlebte das Areal eine neue Nutzung: Ab 1669 öffnete dort das Gasthaus „Zum goldenen Engel“, das dem heutigen Engelplatz seinen Namen gab. Nach der aufwendigen Sanierung 2017 bleibt das Bauwerk als historisches Denkmal für die Öffentlichkeit zugänglich.
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Quelle:
Mönche, Luther und der Goldene Engel
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