Jena: Sexueller Übergriff – Kripo fahndet mit Phantombild

Jena – 20. August 2026. Nach zwei Vorfällen im Frühjahr 2024 fahndet die Kriminalpolizei Jena öffentlich mit einem Phantombild nach einem mutmaßlichen Täter. Dem Mann wird vorgeworfen, in zwei Fällen Frauen sexuell bedrängt und angegriffen zu haben.

  • Ereignis: Sexuelle Übergriffe auf zwei Frauen
  • Tatorte: Jahnstraße und Bereich Engelplatz/Neugasse, Jena
  • Tatzeiten: 10. März 2024 und 13. März 2024
  • Kontakt: Kripo Jena unter 03641-810

Chronologie der Vorfälle vom März 2024

Die Ermittler gehen aufgrund der zeitlichen Nähe und der Vorgehensweise davon aus, dass ein und derselbe Täter für beide Straftaten verantwortlich ist. Die Taten ereigneten sich wie folgt:

  • 10. März 2024 (ca. 06:45 Uhr): In der Jahnstraße lief der Unbekannte einer 22-Jährigen von hinten nach, umarmte sie und berührte sie zwischen den Beinen.
  • 13. März 2024: Im Jenaer Stadtzentrum zwischen Engelplatz und Neugasse kam es zu einem ähnlich gelagerten Vorfall. Eine 56-jährige Frau wurde ebenfalls von hinten umarmt sowie im Brust- und Intimbereich berührt. Anschließend flüchtete der Täter in Richtung Paradiesbahnhof.

Täterbeschreibung der Polizei

Der gesuchte Mann wurde von den betroffenen Frauen wie folgt beschrieben:

  • Arabischer Phänotyp
  • Alter: Etwa 25 bis 35 Jahre
  • Größe: Circa 1,80 Meter
  • Haare: Dunkle, kurze, leicht krause Haare
  • Statur und Gesicht: Schlanke Statur, schmales Gesicht, kleiner Kopf
  • Äußeres: Dunkle Bekleidung, möglicherweise ein fein gestutzter Bart
  • Besonderheiten: Sprach gebrochen Deutsch; führte bei mindestens einer Tat eine Bierflasche in der rechten Hand

Polizei bittet um Zeugenhinweise

Wer den auf dem Phantombild dargestellten Mann erkennt oder sachdienliche Angaben zu seiner Identität oder seinem aktuellen Aufenthaltsort machen kann, wird gebeten, sich direkt mit den Ermittlern in Verbindung zu setzen. Hinweise nimmt die Kripo Jena unter der Telefonnummer 03641-810 entgegen.

Prävention & Selbstbehauptung: Handlungssicherheit im Alltag stärken

Vorfälle wie dieser zeigen, wie wichtig ein geschärftes Bewusstsein für die eigene Sicherheit im öffentlichen Raum ist. Effektive Selbstverteidigung beginnt jedoch lange vor einer körperlichen Konfrontation: Entscheidend sind das frühzeitige Erkennen potenzieller Gefahrensituationen, ein selbstsicheres Auftreten, das klare Setzen von Grenzen sowie Techniken, um sofort Distanz zu schaffen und Konflikte zu deeskalieren. Speziell auf diese Aspekte ausgerichtet bietet die WingTsun Schule von Daniel Micka in Jena praxisnahe Trainings und Kurse zur Selbstverteidigung für Frauen an. Das ganzheitliche Konzept stärkt das persönliche Sicherheitsgefühl, schult die intuitive Wahrnehmung und vermittelt gezielte, leicht abrufbare Verhaltensmuster zur Deeskalation und Prävention im Ernstfall.


Quelle:

Sexueller Übergriff auf Frauen in Jena: Kripo fahndet nach Täter mit Phantombild


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