Apolda/Jena, 8. Juni 2026 – Ein Spaziergang in der Niederroßlaer Straße in Apolda endete für einen 62-jährigen Hundebesitzer am Freitagnachmittag mit einer schmerzhaften Bisswunde im Arm. Nach einer heftigen Auseinandersetzung zwischen zwei Hunden ermittelt nun die Polizei.
- Ereignis: Beißerei zwischen Hunden und verletzter Halter
- Ort: Apolda, Niederroßlaer Straße
- Zeit: Freitag, 5. Juni 2026, ca. 15:00 Uhr
- Beteiligte: Ein 62-jähriger Spaziergänger und ein ausbrechender Hund
- Ermittlungen: Verfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung gegen den Hundehalter eingeleitet
- Kontakt: Polizeiinspektion Apolda, Telefon: 03644 541225, E-Mail: dgl.pi.apolda@polizei.thueringen.de
Plötzlicher Angriff über den Gartenzaun
Der 62-jährige Hundehalter lief am Freitagnachmittag wie gewohnt durch die Niederroßlaer Straße in Apolda. Gegen 15:00 Uhr nahm der Spaziergang jedoch eine dramatische Wendung: Ein auf einem angrenzenden Grundstück befindlicher Hund sprang plötzlich über den dortigen Zaun und stürzte sich unvermittelt auf das Tier des Mannes. Die beiden Vierbeiner gerieten sofort in eine aggressive Beißerei.
Verletzung beim Schlichtungsversuch
Besorgt um die Sicherheit seines Tieres griff der 62-Jährige beherzt ein, um die rivalisierenden Hunde voneinander zu trennen. Bei diesem Schlichtungsversuch biss ihn der fremde Hund jedoch heftig in den Arm, was eine blutige Verletzung zur Folge hatte. Die beiden Hundehalter zeigten sich im Anschluss kooperativ, sprachen sich aus und regelten alle zivilrechtlichen Ansprüche direkt untereinander. Laut Polizei ist die Rivalität der beiden Hunde jedoch nicht neu – die Tiere waren bereits in der Vergangenheit mehrfach lautstark aneinandergeraten.
Da es sich bei einem Hundebiss um ein Delikt von öffentlichem Interesse handelt, leiteten die Beamten der Polizeiinspektion Apolda von Amts wegen ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung gegen den Besitzer des zubeißenden Hundes ein.
🛡️ Ratgeber: Leinenpflicht und richtiges Verhalten bei Hundebegegnungen
Um gefährliche Situationen und Verletzungen im Alltag zu vermeiden, gelten im Stadtgebiet von Jena sowie in den umliegenden Thüringer Gemeinden klare Verordnungen:
- Leinenpflicht in Jena: Nach den örtlichen Bestimmungen müssen Hunde in Fußgängerzonen, Einkaufszentren, Parkanlagen und bei Menschenansammlungen stets an einer reißfesten Leine geführt werden.
- Verhalten bei Beißereien: Experten raten dringend davon ab, bei einer Beißerei mit bloßen Händen in den Kopfbereich der Tiere zu greifen, da Hunde im Adrenalinrausch reflexartig zubeißen. Besser ist es, die Tiere durch lautes Rufen, Wasser oder eine Decke abzulenken, sofern dies gefahrlos möglich ist.
- Meldung beim Ordnungsamt: Vorfälle, bei denen Menschen oder Tiere verletzt werden, sollten stets dem zuständigen Ordnungsamt gemeldet werden. Die Behörde kann Auflagen wie einen Maulkorbzwang oder Leinenzwang verhängen.
Quelle:
Vierbeinige Rivalen und ein Biss im Arm
Transparenz-Hinweis: Dieser Artikel wurde automatisiert erstellt, redaktionell geprüft und mit KI-Unterstützung erweitert.