FC Carl Zeiss Jena: Bundesliga-erprobter Marco Grote folgt auf Volkan Uluc

Jena, 3. Juni 2026. Der FC Carl Zeiss Jena stellt die Weichen für die kommende Regionalliga-Saison und verpflichtet Marco Grote als neuen Cheftrainer. Der ehemalige Interimscoach des Bundesliga-Klubs 1. FC Union Berlin tritt an den Kernbergen die Nachfolge von Volkan Uluc an.

  • Wer: Marco Grote (neuer Cheftrainer), Volkan Uluc (scheidender Trainer), FC Carl Zeiss Jena
  • Was: Trainerwechsel zur Regionalliga-Saison 2026/2027
  • Wann: Verkündet am 1. Juni 2026
  • Ziel: Aufstieg in die 3. Liga

Werdegang des neuen Trainers: Marco Grote im Porträt

Der gebürtige Bremer Marco Grote bringt vielseitige Erfahrungen aus dem Nachwuchs- und Profibereich mit nach Thüringen. Nach seiner aktiven Spielerkarriere, die ihn unter anderem zur Reserve von Werder Bremen, zum FC Bremerhaven, zum VfB Oldenburg und zum Hamburger SV führte, wechselte er ins Trainerfach. Ab 2008 war er über viele Jahre hinweg erfolgreich im Nachwuchsleistungszentrum von Werder Bremen aktiv.

Seine erste Station im Profibereich der Herren folgte in der Saison 2020/21 beim damaligen Zweitligisten VfL Osnabrück. Nach einem kurzen Auslandsengagement beim griechischen Erstligisten Apollon Smyrnis Anfang 2022 zog es ihn zum 1. FC Union Berlin. An der Alten Försterei betreute er die U19, rückte jedoch zweimal interimistisch als Cheftrainer der Profis ins Rampenlicht. Gemeinsam mit Co-Trainerin Marie-Louise Eta gelang ihm in der Bundesliga jeweils die Stabilisierung der Mannschaft und der schlussendliche Klassenerhalt. Nach dem Ende seines Engagements im Sommer 2025 folgt nun nach einer einjährigen Pause der Schritt an die Saale.

Sportliche Einordnung: Das Erbe von Volkan Uluc

Die Fußstapfen, in die Grote tritt, sind sportlich anspruchsvoll. Sein Vorgänger Volkan Uluc hatte bereits während der Rückrunde angekündigt, seinen auslaufenden Vertrag in Jena nicht verlängern zu wollen. Der 56-Jährige hinterlässt eine spielstarke Mannschaft, die eine hervorragende Saison hinter sich hat. Am Ende verpasste der FC Carl Zeiss Jena den Staffelsieg in der Regionalliga Nordost und die damit verbundene Aufstiegsrelegation zur 3. Liga nur denkbar knapp – lediglich fünf Tore Unterschied gaben im Vergleich zur Konkurrenz den Ausschlag.

Die sportliche Leitung des FCC erhofft sich durch die Verpflichtung von Grote den entscheidenden Impuls, um in der kommenden Spielzeit den Aufstieg in den Profifußball zu realisieren. Seine Erfahrung in der Entwicklung junger Spieler und die erprobte Krisenfestigkeit aus der Bundesliga sollen den Thüringern im harten Aufstiegskampf den nötigen Vorteil verschaffen.

🏛️ Historie & Gebäude: Ernst-Abbe-Sportfeld

Die Heimspielstätte des FC Carl Zeiss Jena, das Ernst-Abbe-Sportfeld im Jenaer Paradies, blickt auf eine traditionsreiche Geschichte zurück. Benannt nach dem Physiker und Sozialreformer Ernst Abbe, wurde das Stadion bereits 1924 eingeweiht. Es war Schauplatz zahlreicher historischer Fußballmomente, darunter die legendären Europapokal-Nächte des FCC in den 1970er und 1980er Jahren. In den vergangenen Jahren wurde die Arena umfassend modernisiert, um den modernen Anforderungen des Profifußballs gerecht zu werden.


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