Jena. Die Buswendeanlage am Schlegelsberg im Stadtteil Wenigenjena wird ab Frühjahr 2027 grundhaft erneuert. Der Stadtrat hat in seiner Sitzung am 30. September 2026 die notwendigen finanziellen Mittel bestätigt, um das wichtige Infrastrukturvorhaben voranzutreiben.
- Ereignis: Grundhafter Ausbau der Buswendeanlage Schlegelsberg
- Zeitplan: Baubeginn im März 2027, Fertigstellung bis Herbst 2027 (Gesamtmaßnahmen bis Ende 2029)
- Ort: Schlegelsberg / Berthold-Delbrück-Straße, Wenigenjena, Jena
- Projektpartner: Stadt Jena, Zweckverband JenaWasser, Stadtwerke Jena Netze, Kommunalservice Jena
Mit der Maßnahme sollen nicht nur bauliche Defizite der gesamten Anlage behoben werden, sondern vor allem die Haltestelle vollständig barrierefrei umgestaltet werden. Dies verbessert die Bedingungen für alle Fahrgäste und erleichtert den Zugang zum ÖPNV im Quartier.
Langfristige Verkehrsplanung und Bündelung der Bauvorhaben
Ein zentraler Aspekt der Planungen in Wenigenjena ist die enge Koordination zwischen der Stadt Jena, den Stadtwerken Jena Netze und dem Zweckverband JenaWasser. Über die reine Erneuerung der Wendestelle hinaus sind im oberen Teil der Berthold-Delbrück-Straße bis zur Eugen-Diederichs-Straße umfassende Leitungs- und Straßenbauarbeiten vorgesehen. Bereits im Jahr 2025 wurde im unteren Abschnitt der Berthold-Delbrück-Straße mit der Erneuerung einer störanfälligen Trinkwasserleitung begonnen, um wiederkehrende Rohrbrüche zu verhindern. Der weitere Ausbau im östlichen Teil der Straße ist in mehreren Bauabschnitten bis Ende 2029 geplant, um die Einschränkungen für Anwohnerinnen und Anwohner trotz der beengten Platzverhältnisse zu minimieren.
Umschichtung der Finanzierung für den Start ab 2027
Ursprünglich hatte die Verwaltung Fördermittel beim Freistaat Thüringen beantragt, die jedoch für das Förderprogramm 2027 keine Berücksichtigung fanden. Um den Baubeschluss dennoch abzusichern und die enge Taktung mit den Versorgungsträgern einzuhalten, werden 800.000 Euro aus dem Investitionsvorhaben „Leo-Sachse-Straße“ in das Vorhabenkonto für Bushaltestellen des Kommunalservice Jena übertragen. Der Ausbau der Leo-Sachse-Straße selbst wird dadurch nicht aufgegeben, sondern nach Abstimmung voraussichtlich auf die Jahre 2028 und 2029 verschoben, wenn die dortigen Versorgungsleitungen ebenfalls zur Erneuerung anstehen.
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Hintergrund: Koordination im Untergrund und Nahverkehr
Komplexer Tiefbau in gewachsenen Quartieren wie Wenigenjena erfordert eine präzise Abstimmung zwischen städtischem Straßenbau, Abwasser, Trinkwasser sowie Strom- und Gasversorgung. Durch die gleichzeitige Erneuerung von Leitungen und oberirdischer Infrastruktur wie der neuen Trafostation der Stadtwerke Jena Netze werden wiederkehrende Baustellen und langfristige Belastungen für Pendler und Anwohner effektiv reduziert. Auch die Anpassung der Buslinienführung, insbesondere der Linie 14, wird während der einzelnen Bauphasen engmaschig begleitet.
Quelle:
Buswendeanlage Schlegelsberg wird ab 2027 grundhaft ausgebaut
Transparenz-Hinweis: Dieser Artikel wurde automatisiert erstellt, redaktionell geprüft und mit KI-Unterstützung erweitert.