Jena, 21. April 2026 – Ein 16-jähriger Jugendlicher aus Jena ist Opfer einer Betrugsmasche im Internet geworden. Beim Versuch, einen Onlinespiel-Account zu erwerben, verlor er einen dreistelligen Betrag an einen unbekannten Täter.
- Ereignis: Betrug über das Internet (Cyberkriminalität)
- Tatzeit: Montag, 20. April 2026
- Geschädigter: 16-Jähriger aus Jena
- Schaden: 200 Euro in Form von Gutscheincodes
Vermeintliches Schnäppchen entpuppt sich als Falle
Nach Angaben der Polizei wollte der Jugendliche am Montag einen Account für ein Computerspiel erwerben, um diesen für Social Media zu nutzen. Er nahm Kontakt zu einem Anbieter auf, um das Geschäft abzuwickeln. Der Verkäufer verlangte als Zahlungsmittel keine klassische Banküberweisung, sondern forderte Gutscheincodes.
Der 16-Jährige kam der Aufforderung nach und übermittelte Codes im Gesamtwert von 200 Euro. Unmittelbar nach der Übersendung brach der Kontakt zum Anbieter ab. Der versprochene Zugang zum Spiel wurde nie übergeben. Die Polizei in Jena hat die Ermittlungen wegen Betrugs aufgenommen.
Prävention: Vorsicht bei Gutscheincodes als Zahlungsmittel
Die Polizei warnt regelmäßig vor Betrugsmaschen, bei denen Prepaid- oder Gutscheincodes (wie beispielsweise Steam, Amazon, Apple oder Paysafecard) als primäres Zahlungsmittel verlangt werden. Diese Codes fungieren wie digitales Bargeld: Sobald die Ziffernfolge an einen Dritten übermittelt wird, kann das Guthaben weltweit und in Sekundenschnelle eingelöst werden. Eine Rückbuchung ist im Gegensatz zu Überweisungen oder Lastschriften nicht möglich.
Die Polizei rät grundsätzlich:
- Akzeptieren Sie bei Privatkäufen im Internet niemals Gutscheincodes als Zahlungsmittel.
- Nutzen Sie abgesicherte Zahlungsdienstleister mit integriertem Käuferschutz.
- Brechen Sie Transaktionen ab, wenn der Verkäufer plötzlich auf ungewöhnliche Zahlungswege drängt.
- Im Schadensfall: Sichern Sie sofort alle Chatverläufe und erstatten Sie Anzeige bei der Polizei Thüringen.
Quelle:
Polizei-News Jena, 21.04.26: Betrug über Onlinespiel
Transparenz-Hinweis: Dieser Artikel wurde automatisiert erstellt, redaktionell geprüft und mit KI-Unterstützung erweitert.