Jena, 15. April 2026 – In Jena ist eine Angestellte Opfer einer perfiden Betrugsmasche geworden. Unbekannte Täter gaben sich digital als ihr Vorgesetzter aus und erbeuteten durch gezielte Täuschung Gutscheine im Wert von 1.000 Euro.
- Tatort: Jena
- Tatzeit: Abend des 14. April 2026
- Schaden: 1.000 Euro (Wunschgutscheine)
- Masche: Betrug durch falschen Vorgesetzten (CEO-Fraud)
Manipulierter Account führt zur Geldübergabe
Am Dienstagabend wurde der Landespolizeiinspektion Jena der schwere Fall von Betrug gemeldet. Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen erhielt die betroffene Mitarbeiterin eine Textnachricht, die augenscheinlich direkt von ihrem Chef stammte. In dieser fingierten Kommunikation wurde sie dringend angewiesen, sogenannte Wunschgutscheine im Gesamtwert von 1.000 Euro zu erwerben.
Im guten Glauben, einer legitimen dienstlichen Anweisung Folge zu leisten, kaufte die Angestellte die geforderten Gutscheine und übermittelte die Einlösecodes umgehend an den Absender der Nachricht. Erst im Nachhinein wurde der Betrug aufgedeckt: Es stellte sich heraus, dass der genutzte Kommunikationsaccount manipuliert worden war. Die Kriminalpolizei hat ein offizielles Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Hintergrund & Prävention: Der „Chef-Trick“ (CEO-Fraud)
Diese als „CEO-Fraud“ oder „Chef-Masche“ bekannte Betrugsart zielt darauf ab, unter dem Aufbau von zeitlichem Druck und der Ausnutzung von beruflichen Hierarchien schnelle Finanz- oder Gutscheintransfers zu erzwingen. Die Kriminalpolizei rät in diesem Zusammenhang dringend zu folgenden Schutzmaßnahmen:
- Seien Sie grundsätzlich misstrauisch bei ungewöhnlichen Zahlungs- oder Kaufaufforderungen via Messenger, SMS oder E-Mail.
- Überprüfen Sie Absenderadressen und Telefonnummern genau. Kriminelle nutzen oft täuschend echte Imitationen.
- Halten Sie bei finanziellen Anweisungen immer über einen alternativen, bekannten Kommunikationsweg (z. B. telefonisch über die Festnetznummer des Unternehmens) Rücksprache mit dem vermeintlichen Absender.
- Geben Sie niemals Gutscheincodes, PINs oder Passwörter über Chat-Dienste weiter.
Kontakt zur Polizei
Personen, die ähnliche Vorfälle melden möchten oder Fragen haben, können sich direkt an die Landespolizeiinspektion Jena wenden:
Telefon: 03641 811503
E-Mail: Pressestelle.LPI.Jena@polizei.thueringen.de
Quelle:
Betrug durch falschen Vorgesetzten – Gutscheine erlangt
Transparenz-Hinweis: Dieser Artikel wurde automatisiert erstellt, redaktionell geprüft und mit KI-Unterstützung erweitert.