Antike Kunst im Zauber des Lichts: Neue Ausstellung „Lichtwechsel“ an der Universität Jena

Jena, 23. April 2026 – Die Friedrich-Schiller-Universität Jena präsentiert in der neuen Ausstellung „Lichtwechsel“ Abgüsse antiker Akropolis-Reliefs. Die Werke werden durch ein besonderes Beleuchtungskonzept in Szene gesetzt, um archäologische Details präzise sichtbar zu machen.

  • Was: Ausstellung „Lichtwechsel“ (Antike Reliefs der Athener Akropolis)
  • Wann: Geöffnet ab Donnerstag, 23. April 2026
  • Wo: Institut für Altertumswissenschaften, Fürstengraben 25, Jena
  • Wissenschaftliche Einordnung: Eröffnungsvortrag durch Prof. Dr. Andreas Scholl (ehem. Direktor der Antikensammlungen Berlin) erfolgte am 22. April.

Antike Kunstwerke neu beleuchtet

Die Ausstellung rückt Repliken von Reliefs, deren Originale in teils großer Höhe die Athener Akropolis zieren, in ein gänzlich neues Licht. Durch das gezielte Spiel mit der Raum- und Objektbeleuchtung sollen die feinen Oberflächenstrukturen, historische Bearbeitungsspuren und die Plastizität der antiken Kunstwerke für die Besucher auf besondere Weise erfahrbar gemacht werden.

Eröffnung mit Berliner Antiken-Experten

Der offizielle Startschuss für die Ausstellung fiel bereits am Mittwochabend im Raum 24 des Universitätshauptgebäudes. Als Gastredner ordnete Prof. Dr. Andreas Scholl, der ehemalige Direktor der Antikensammlungen in Berlin, die historischen Kontexte und die inhaltlichen Zusammenhänge der gezeigten Kunstwerke ein. Seit dem heutigen Donnerstag stehen die Türen der eigentlichen Ausstellung für alle interessierten Besucher im Institut für Altertumswissenschaften offen.

Hintergrund: Die Antikensammlungen der Universität Jena

Das Institut für Altertumswissenschaften am Fürstengraben beheimatet eine der bedeutendsten Sammlungen von Gipsabgüssen antiker Skulpturen sowie Original-Münzen und Keramiken in Thüringen. Solche Lehrsammlungen haben an deutschen Universitäten eine lange Tradition und dienten ursprünglich primär der praxisnahen Ausbildung von Archäologen und Kunsthistorikern. Durch öffentliche Ausstellungen wie „Lichtwechsel“ wird dieser historische Schatz auch für die breite Stadtgesellschaft zugänglich gemacht. Das Institutsgebäude selbst ist eng mit der langjährigen Wissenschaftsgeschichte Jenas verwurzelt und bietet einen authentischen Rahmen für die Präsentation antiker Objekte.


Quelle:

Antike Kunst im Zauber des Lichts


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