30 Jahre Stella-Skulpturen in Jena: Jubiläum gefeiert

Jena, 29. September 2026 – Seit drei Jahrzehnten prägen die markanten Stahl-Skulpturen des US-amerikanischen Künstlers Frank Stella das Bild des Jenaer Ernst-Abbe-Platzes. Dieses besondere Jubiläum wird am Donnerstag, 29. Oktober 2026, mit einem umfangreichen und interdisziplinären Programm unter dem Titel „Stella ins Licht“ gefeiert.

  • Ereignis: 30 Jahre Stella-Skulpturen in Jena („Stella ins Licht“)
  • Termin: Donnerstag, 29. Oktober 2026, ab 18:00 Uhr
  • Ort: Ernst-Abbe-Platz, Jena
  • Eintritt: Frei
  • Beteiligte: Stadt Jena, JENOPTIK AG, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Kunstschaffende
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Das Jubiläum vereint Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft, Kunst und Verwaltung. Initiiert wurde das Event, um den größten Skulpturenpark des Künstlers außerhalb der USA wieder stärker in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken. Im Fokus steht dabei die enge Verbindung von zeitgenössischer Kunst, technologischer Innovation und der Stadtgeschichte Jenas.

Verbindung von Kunst, Technologie und Stadtgeschichte

Die Präsenz der Skulpturen in Jena ist untrennbar mit der JENOPTIK AG und dem Engagement des damaligen Geschäftsführers Lothar Späth verbunden, der die Einweihung des Skulpturenparks im Jahr 1996 maßgeblich unterstützte. Die Werke „Peekskill“, „Bear Mountain“, „Newburgh“ und „Garrison“ spiegeln die industrielle Härte und konstruktive Komplexität wider, die Stella einst bei Besuchen des im Strukturwandel begriffenen Zeiss-Standortes inspirierten.

Die Verleihung der Ehrendoktorwürde an Frank Stella durch die Friedrich-Schiller-Universität im Februar 1996 bildete den akademischen Grundstein für diesen Dialog zwischen Industrie und Bildender Kunst. Begleitet wird das Jubiläum von der zehnten Auflage der Licht- und Medienkunstreihe „tangente digital art“, die ebenfalls am 29. Oktober startet und das Werk des 2024 verstorbenen Künstlers beleuchtet.

Das Jubiläumsprogramm: Licht, Klang und Performances

Besucher des Festabends am 29. Oktober erwartet ein vielseitiges Programm, das die Skulpturen auf neue Art erlebbar macht:

  • „Echovalley“: Das Duo Reinhart Hammerschmidt und Tim Helbig bespielt eine Skulptur als Resonanzkörper und macht metallische Vibrationen durch Live-Elektronik hörbar.
  • Lichtinstallationen: Medienkünstler Robert Seidel überzieht die Stahlwerke mit dynamischen Lichtprojektionen.
  • Schülerprojekte: Arbeiten und Minimal Music von Schülerinnen und Schülern des Christlichen Gymnasiums ergänzen das Programm.
  • Öffentliche Debatte: Die Debattiergesellschaft der Universität lädt zum Austausch über Kunst im öffentlichen Raum ein.
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Hintergrund: Neugestaltung des Ernst-Abbe-Platzes

Im Zuge des 30-jährigen Jubiläums rückt auch die städtebauliche Zukunft des Areals in den Fokus. Der Ernst-Abbe-Platz soll in den kommenden Jahren umfassend umgestaltet werden, um ihn klimafreundlicher und attraktiver zu machen. Da sich der von hohen Gebäuden umrahmte Platz an Sommertagen stark erwärmt, liegt ein Hauptaugenmerk auf der Erhöhung des Grünanteils und integrierten Wasserelementen. Die Stella-Skulpturen sollen im Zuge dieser Maßnahmen neu positioniert und durch Infotafeln ergänzt werden, um ihren Dialog untereinander und mit den Besuchenden zu stärken. Das Vorhaben wird zu 85 Prozent durch das Bundesprogramm „Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel“ kofinanziert.


Quelle:

30 Jahre Stella-Skulpturen in Jena


Transparenz-Hinweis: Dieser Artikel wurde automatisiert erstellt, redaktionell geprüft und mit KI-Unterstützung erweitert.