Wochenrückblick des Oberbürgermeisters: Solidarität, Jubiläum und neue Bürger

Das Wichtigste in Kürze

  • Partnerstadt Brovary: Dank für die erfolgreiche Spendenaktion.
  • Jubiläum: 35 Jahre Zentrum für selbstbestimmtes Leben (ZSL).
  • Integration: Feierliche Einbürgerung im historischen Rathaus.

Jena (20.02.2026) – In seinem wöchentlichen Videoformat hat sich Oberbürgermeister Dr. Thomas Nitzsche am heutigen Freitag an die Bürgerinnen und Bürger der Saalestadt gewandt. Der Rückblick auf die Kalenderwoche 8 konzentrierte sich dabei auf drei emotionale und gesellschaftlich bedeutende Ereignisse, die den Zusammenhalt in Jena unterstreichen.

Solidarität mit der Partnerstadt

Ein zentrales Thema der Ansprache war die anhaltende Unterstützung für Jenas ukrainische Partnerstadt Brovary. Nitzsche nutzte die Gelegenheit, um sich ausdrücklich für die jüngste Spendenaktion zu bedanken. Die Hilfsbereitschaft der Jenaer Bevölkerung und der lokalen Unternehmen reißt auch Jahre nach Beginn des Konflikts nicht ab. Solche Aktionen sind essenziell, um die Infrastruktur und die humanitäre Hilfe in der Partnerstadt aufrechtzuerhalten. Die Städtepartnerschaft, die sich in Krisenzeiten als besonders belastbar erwiesen hat, lebt vom direkten Engagement der Zivilgesellschaft.

35 Jahre Einsatz für Selbstbestimmung

Ein weiteres Highlight der Woche war das 35-jährige Jubiläum des „Zentrums für selbstbestimmtes Leben“ (ZSL). Diese Institution ist aus der sozialen Landschaft Jenas nicht mehr wegzudenken. Seit nunmehr dreieinhalb Jahrzehnten setzt sich der Verein dafür ein, dass Menschen mit Behinderungen ein eigenständiges Leben führen können.

Die Arbeit des ZSL geht dabei weit über bloße Beratung hinaus; es geht um die Beseitigung von Barrieren – sowohl baulicher Art im Stadtbild als auch in den Köpfen der Menschen. Das Jubiläum markiert einen Meilenstein in der Geschichte der Inklusion in Jena und würdigt die unermüdliche Arbeit der haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter, die sich für Gleichberechtigung und Teilhabe starkmachen.

Feierlicher Akt im Rathaus

Den Abschluss des Rückblicks bildete ein besonders erfreulicher Verwaltungsakt: die Einbürgerungsfeier im Rathaus. Für die Betroffenen ist dies oft der emotionale Schlusspunkt eines langen bürokratischen Weges und das Bekenntnis zu ihrer neuen Heimat. Oberbürgermeister Nitzsche hob die Bedeutung dieses Termins hervor. Die Überreichung der Einbürgerungsurkunden ist mehr als ein formaler Akt; sie ist ein Willkommenssignal und ein Zeichen gelungener Integration. Neue Staatsbürgerinnen und Staatsbürger bereichern die Stadtgesellschaft kulturell wie wirtschaftlich und sind ein lebendiger Beweis für die Attraktivität Jenas als Lebensmittelpunkt.

Ausblick

Mit diesen drei Schwerpunkten zeigte der Wochenrückblick einmal mehr, dass Stadtpolitik nicht nur aus Bauanträgen und Verkehrskonzepten besteht, sondern vor allem das menschliche Miteinander gestaltet. Die Themenvielfalt dieser Woche – von internationaler Solidarität über Inklusion bis hin zur Integration – spiegelt die offene und engagierte Stadtgesellschaft Jenas wider.


Quelle:

Wochenrückblick – Oberbürgermeister Dr. Thomas Nitzsche blickt auf die letzte Woche


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