Wochenrückblick Jena: Brand an der Grünen Tanne, Aus in der Goethe-Galerie und Neustart im Kaffee-Salon

Jena, 18.05.2026. Ein zerstörter Lagerschuppen durch ein Feuer an der historischen Grünen Tanne, das Aus für ein Traditionsgeschäft in der Innenstadt und ein gastronomischer Neustart am alten Güterbahnhof: Die Ereignisse der vergangenen Tage in Jena im Überblick.

  • Brand: Ein als Lager genutzter Schuppen an der Grünen Tanne wurde durch ein Feuer zerstört.
  • Geschäftsschließung: Das Familienunternehmen „Jeans Nicklas“ in der Goethe-Galerie schließt nach 30 Jahren.
  • Gastronomie: Eine bulgarische Familie übernimmt den Kaffee-Salon am alten Güterbahnhof.

Feuerwehreinsatz an der Grünen Tanne

Im Bereich des traditionsreichen Gasthauses Grüne Tanne kam es zu einem Brandereignis. Den Flammen fiel ein Schuppen zum Opfer, der auf dem Gelände als Lagerstätte diente. Der Bau wurde durch das Feuer vollständig zerstört.

Ende einer Ära in der Goethe-Galerie

Ein Einschnitt in der Jenaer Einzelhandelslandschaft steht in der Goethe-Galerie bevor: Nach drei Jahrzehnten stellt das Bekleidungsgeschäft „Jeans Nicklas“ seinen Betrieb ein. Die Inhaberfamilie aus Rudolstadt, die nach der Wende in Jena eine Erfolgsgeschichte mit dem Verkauf von „blauer Ware“ aufbaute, räumt nun endgültig die Regale. Der Räumungsverkauf für den Standort hat bereits begonnen.

Neues Konzept am alten Güterbahnhof

Positive Nachrichten gibt es indes aus der Jenaer Gastronomieszene. Der beliebte Kaffee-Salon am alten Güterbahnhof hat neue Betreiber gefunden. Eine bulgarische Familie wagt hier den Neustart und weitet das bisherige Angebot aus. Künftig sollen neben den bisherigen Stammkunden auch neue Gäste mit einem Frühstücksangebot ab 9 Uhr, hausgemachten Torten sowie frischen Waffeln angelockt werden.

Hintergrund: Historische und belebte Standorte in Jena

Die Goethe-Galerie prägt seit Mitte der 1990er Jahre als größte innerstädtische Einkaufspassage das Bild von Jena und ist ein zentraler Anlaufpunkt für den Einzelhandel. Die Grüne Tanne am Ufer der Saale ist indes von besonderer historischer Bedeutung: Das Gasthaus gilt als Gründungsort der Urburschenschaft im Jahr 1815. Der alte Güterbahnhof hat sich wiederum in den vergangenen Jahren zu einem lebendigen Viertel mit Veranstaltungsräumen, Gastronomie und Kleingewerbe gewandelt, das insbesondere ein jüngeres Publikum anzieht.


Quelle:

„Das ist unglaublich“: Eine Warteschlange, ein Brand und eine Nachricht der Böttcher AG


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