Goldene Hände: Uniklinik Jena erneut in der bundesweiten Hygiene-Elite

Jena, 17. Mai 2026. Das Universitätsklinikum Jena (UKJ) wurde zum fünften Mal in Folge mit dem Gold-Zertifikat der nationalen Kampagne „Aktion Saubere Hände“ ausgezeichnet. Damit gehört das Jenaer Krankenhaus weiterhin zur absoluten Spitze der deutschen Kliniklandschaft im Bereich der Händehygiene.

  • Ausgezeichnete Einrichtung: Universitätsklinikum Jena (UKJ)
  • Ehrung: Gold-Zertifikat der Kampagne „Aktion Saubere Hände“
  • Besonderheit: Das UKJ ist eines von bundesweit nur zwölf prämierten Universitätskliniken.
  • Kriterium: Lückenlose und überprüfte Umsetzung der Händedesinfektion im medizinischen Alltag.

Strengste Vorgaben im Klinikalltag erfüllt

Die Grundlage für die Vergabe dieser höchsten Qualitätsstufe ist die lückenlose und konsequente Umsetzung der Händedesinfektion durch das medizinische Personal. Dies betrifft essenzielle Schutzmaßnahmen, wie beispielsweise das gründliche Desinfizieren der Hände unmittelbar vor und nach jedem Patientenkontakt sowie nach dem Umgang mit potenziell infektiösem Material. Um die strengen Vorgaben der Zertifizierung zu erfüllen, wird die Umsetzung dieser Routinen im Klinikalltag regelmäßig beobachtet und ausgewertet.

Mit der erneuten Auszeichnung, die das Team der Krankenhaushygiene entgegennahm, festigt das UKJ seine Rolle als Vorreiter in der Patientensicherheit. Es ist das fünfte Mal in ununterbrochener Reihenfolge, dass die Jenaer Klinik das höchste Siegel der Initiative tragen darf.

Hintergrund: Krankenhaushygiene und der Standort Lobeda

Das Universitätsklinikum Jena bündelt heute fast alle seine medizinischen Disziplinen auf dem hochmodernen Campus im Stadtteil Lobeda. Der Standort wurde nach der Wende schrittweise aufgebaut und in mehreren großen Bauabschnitten zum zentralen Gesundheitsknotenpunkt für Thüringen erweitert.

Die fachgerechte Krankenhaushygiene spielt eine übergeordnete Rolle im Gesundheitswesen, da sie das effektivste Mittel ist, um sogenannte nosokomiale Infektionen (Krankenhauskeime) zu verhindern. Die Kampagne „Aktion Saubere Hände“ wurde 2008 mit Unterstützung des Bundesministeriums für Gesundheit, dem Nationalen Referenzzentrum für Surveillance von nosokomialen Infektionen sowie weiteren Partnern ins Leben gerufen. Ziel ist es, die Händehygiene in deutschen Gesundheitseinrichtungen zu fördern und damit die Patientensicherheit nachhaltig zu erhöhen.


Quelle:

Goldene Hände: Uniklinik Jena gehört zur Hygiene-Elite der deutschen Unikliniken


Transparenz-Hinweis: Dieser Artikel wurde automatisiert erstellt, redaktionell geprüft und mit KI-Unterstützung erweitert.