Jena. Am Donnerstag, den 23. April 2026, verwandelt sich das Volkshaus Jena in einen Ort der romantischen Sehnsucht. Die Jenaer Philharmonie präsentiert unter dem Titel „ZwischenWelten“ ein facettenreiches Programm aus klassischer Musik und Poesie.
- Was: Sinfoniekonzert „ZwischenWelten“
- Wann: Donnerstag, 23. April 2026, 19:30 Uhr
- Wo: Volkshaus Jena (Auf Google Maps ansehen)
- Mitwirkende: Jenaer Philharmonie unter der Leitung von Simon Gaudenz
Ein Dialog zwischen Musik und Poesie
Die Universitätsstadt gilt historisch als Wiege der Romantik – ein Ort, an dem um 1800 die Idee reifte, dass es in der Welt mehr gibt als das rein Beweisbare. Das Konzert greift diese Atmosphäre auf und macht die Suche nach dem „Unbedingten“ sinnlich erfahrbar. Im ersten Teil des Abends treten Ouvertüren von Robert Schumann und Carl Maria von Weber sowie Lieder von Franz Schubert in einen lebendigen Austausch mit der Lyrik berühmter Literaten wie Novalis, Joseph von Eichendorff und Friedrich Schlegel.
Walpurgisnacht im zweiten Teil
Den musikalischen Mittelpunkt der zweiten Konzerthälfte bildet Felix Mendelssohn Bartholdys weltliche Kantate „Die erste Walpurgisnacht“. Das dynamische Werk, das auf der bekannten Ballade von Johann Wolfgang von Goethe basiert, wird von der Jenaer Philharmonie eindrucksvoll inszeniert. Generalmusikdirektor Simon Gaudenz lädt das Publikum dazu ein, die Welt für einen Abend zu romantisieren.
Hintergrund: Jena und die Romantik
Historischer Kontext: Die Jenaer Frühromantik um das Jahr 1800 prägte die Stadtgeschichte nachhaltig. Als Vordenker wie die Brüder Schlegel, Novalis, Tieck und der Philosoph Fichte hier wirkten, wurde Jena zum intellektuellen Zentrum Europas. Sie revolutionierten das Denken einer ganzen Epoche und stellten Gefühle, Naturverbundenheit und das Individuum in den Vordergrund. Das traditionsreiche Volkshaus, welches Anfang des 20. Jahrhunderts erbaut wurde, bietet als architektonisches Erbe der Ernst-Abbe-Stiftung und als feste Heimstätte der Jenaer Philharmonie den perfekten Rahmen für solche musikalisch-literarischen Reisen.
Quelle:
Sinfoniekonzert
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