Sanierung bis Oktober: Teilsperrungen an der Wöllnitzer Brücke

Jena, 30.04.2026 – Die Wöllnitzer Brücke wird bis Oktober saniert. Für die Erneuerung des Korrosionsschutzes an der Stahlkonstruktion müssen Autofahrer auf der darunterliegenden Stadtrodaer Straße mit wiederkehrenden Teilsperrungen rechnen.

  • Maßnahme: Erneuerung des Korrosionsschutzes an den Zuggliedern
  • Ort: Wöllnitzer Brücke (über Stadtrodaer Straße)
  • Zeitraum: ab sofort bis voraussichtlich Oktober 2026
  • Verkehrsfolgen: Wiederholte Teilsperrungen der Schnellstraße unterhalb der Brücke

Stahlschutz für das preisgekrönte Bauwerk

Nachdem bereits im Jahr 2024 die hölzernen Bohlen der markanten Fußgänger- und Radwegebrücke vollständig ausgetauscht wurden, steht nun der nächste wichtige Wartungsschritt für das Bauwerk an. Um dauerhafte witterungsbedingte Schäden am Stahl vorzubeugen, muss der Korrosionsschutz an den sogenannten Zuggliedern dringend erneuert werden.

Die Umsetzung dieser notwendigen Erhaltungsmaßnahmen wirkt sich direkt auf den fließenden Autoverkehr aus. Da die Arbeiten aus Sicherheitsgründen zum Teil über der Fahrbahn stattfinden, lassen sich Einschränkungen nicht vermeiden. Bis zum Abschluss der Sanierungsarbeiten im Oktober wird die Schnellstraße immer wieder abschnittsweise gesperrt werden müssen. Verkehrsteilnehmer sollten in diesem Bereich in den kommenden Monaten besonders auf die geänderte Verkehrsführung und temporäre Beschilderungen achten.

Verkehrsschlagader im Jenaer Süden

Die Wöllnitzer Brücke wurde im Jahr 1993 errichtet und stellt eine wichtige Verbindung für den Fuß- und Radverkehr dar. Für ihre besondere filigrane Architektur wurde die Konstruktion in der Vergangenheit mehrfach ausgezeichnet. Das Bauwerk überspannt die Stadtrodaer Straße – die wichtigste Nord-Süd-Verkehrsachse der Lichtstadt. Diese vierspurige Schnellstraße fungiert als Hauptschlagader für Zehntausende Pendler täglich. Sie verbindet das Stadtzentrum direkt mit den einwohnerstarken Ortsteilen Lobeda und Winzerla sowie dem wichtigen Autobahnanschluss zur A4. Jede Teilsperrung in diesem Nadelöhr kann, insbesondere zu den morgendlichen und nachmittäglichen Stoßzeiten im Berufsverkehr, zu spürbaren Verzögerungen und Rückstaus im gesamten südlichen Stadtgebiet führen.


Quelle:

Korrosionsschutz – Sanierung der Wöllnitzer Brücke dauert bis Oktober


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