Jena, 12.03.2026 – Am Leibniz-Institut für Alternsforschung (Fritz-Lipmann-Institut e.V.) in Jena erforscht ein neues Team die Mechanismen der Gehirnalterung. Das wegweisende Projekt wird durch die Carl-Zeiss-Stiftung mit einer Millionensumme gefördert.
- Institution: Leibniz-Institut für Alternsforschung – Fritz-Lipmann-Institut e.V. (FLI)
- Leitung: Dr. Dennis de Bakker (Experimenteller Biologe)
- Fokus: Vorbeugung neurodegenerativer Erkrankungen
- Förderung: Carl-Zeiss-Stiftung (Programm ‚Nexus‘)
- Fördervolumen: Bis zu 1,5 Millionen Euro
- Laufzeit: 5 Jahre
Artenübergreifende Vergleiche sollen Alterungsprozesse entschlüsseln
Die im Januar 2026 neu gestartete Forschungsgruppe widmet sich einer der zentralen medizinischen Herausforderungen unserer Zeit: den neurodegenerativen Erkrankungen. Unter der Leitung des experimentellen Biologen Dr. Dennis de Bakker liegt der Fokus der wissenschaftlichen Arbeit darauf, die komplexen Mechanismen der Gehirnalterung zu verstehen. Der methodische Ansatz stützt sich dabei auf artenübergreifende Vergleiche, um universelle Prinzipien des biologischen Alterns und der Degeneration von Nervenzellen aufzudecken.
Millionenförderung für interdisziplinäre Forschung
Möglich gemacht wird der Aufbau dieser neuen Gruppe durch das Programm ‚Nexus‘ der Carl-Zeiss-Stiftung. Dieses spezifische Förderformat richtet sich an herausragende Postdocs und bietet ihnen die finanzielle und strukturelle Grundlage, ein eigenes interdisziplinäres Team aufzubauen. Mit einer zugesagten Fördersumme von bis zu 1,5 Millionen Euro, verteilt über einen Zeitraum von fünf Jahren, erhält die Gruppe am Jenaer Institut langfristige Planungssicherheit für ihre grundlagenwissenschaftlichen Untersuchungen.
Hintergrund: Spitzenforschung am Beutenberg Campus
Das Leibniz-Institut für Alternsforschung – Fritz-Lipmann-Institut (FLI) ist ein zentraler Akteur auf dem Jenaer Beutenberg Campus, dem Wissenschaftszentrum der Stadt unter dem Motto ‚Life Science meets Physics‘. Das FLI widmet sich als erstes deutsches Forschungsinstitut der biomedizinischen Alternsforschung. Angesichts des demografischen Wandels und der damit einhergehenden Zunahme altersbedingter Erkrankungen wie Alzheimer oder Parkinson, gewinnt die Grundlagenforschung zur Gehirnalterung stetig an gesellschaftlicher Bedeutung. Das übergeordnete Ziel dieser Forschungsarbeiten ist es, langfristig Strategien und Therapien zu entwickeln, um neurodegenerativen Erkrankungen vorzubeugen und die Lebensqualität im Alter zu erhalten.
Quelle:
Strategien zur Vorbeugung neurodegenerativer Erkrankungen
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