Modellprojekt jETZT: Jena stärkt Technologietransfer

Jena. 10.09.2026 – Mit dem neuen Modellprojekt „jETZT – Jenaer Experimentierraum für Transfer und Zusammenarbeit in der Photonik“ wollen die Friedrich-Schiller-Universität Jena, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und der Freistaat Thüringen die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft grundlegend vereinfachen. Ziel ist es, gute Ideen schneller aus der Forschung in die Anwendung zu bringen und bürokratische sowie rechtliche Hürden abzubauen.

  • Projektname: jETZT (Jenaer Experimentierraum für Transfer und Zusammenarbeit in der Photonik)
  • Förderzeitraum: 1. Juli 2026 bis 30. Juni 2031
  • Förderung: 500.000 Euro durch die VolkswagenStiftung
  • Beteiligte Partner: Friedrich-Schiller-Universität Jena, Fraunhofer IOF, Leibniz-IPHT, Helmholtz-Institut Jena (HIJ), TMBWK, TMWLLR
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Jena als Reallabor für den Technologietransfer

Der Wissenschaftsstandort Jena verfügt über ein international sichtbares Innovationsökosystem, insbesondere im Bereich der Photonik. Hier greifen Grundlagenforschung, anwendungsorientierte Entwicklung und wirtschaftliche Verwertung traditionell eng ineinander. Das Projekt „jETZT“ setzt genau an dieser Stärke an und fungiert als Reallabor, in dem neue Formen der institutionsübergreifenden Zusammenarbeit erprobt werden.

Im Fokus stehen dabei zwei zentrale Säulen: Zum einen sollen hochwertige Forschungsinfrastrukturen – wie Großgeräte und Laboranlagen – künftig leichter und standardisiert gemeinsam genutzt werden können. Davon profitieren neben den beteiligten Instituten auch technologieorientierte Unternehmen und Start-ups. Zum einen soll der Zugang zu Know-how beschleunigt werden, zum anderen erleichtern flexible Karrierewege und Personalrotation den Austausch von Talenten zwischen Forschung und Industrie.

Abbau administrativer Hürden

Um die Kooperationen nachhaltig zu erleichtern, nimmt das Vorhaben auch die rechtlichen und administrativen Rahmenbedingungen in den Blick. Themen wie die gemeinsame Ressourcennutzung, steuerrechtliche Vorgaben oder Abrechnungsverfahren sollen künftig nicht mehr für jedes Projekt individuell geregelt werden müssen. Standardisierte Prozesse sollen Rechtssicherheit schaffen und den bürokratischen Aufwand minimieren.

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Hintergrund: Das bundesweite Programm

Das Projekt „jETZT“ ist eines von zehn Vorhaben bundesweit, die von 2026 bis 2031 durch die VolkswagenStiftung gefördert werden, um neue Ansätze für die Weiterentwicklung des deutschen Wissenschafts- und Innovationssystems zu erproben. Die in Jena entwickelten und praxisnah erprobten Lösungen sollen nach erfolgreichem Abschluss auch für andere Wissenschaftsstandorte in Deutschland zur Verfügung stehen und Impulse für die Wissenschaftspolitik liefern.

Begleitet wird das Vorhaben in Thüringen durch das Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur sowie das Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Landwirtschaft und Ländlichen Raum, um notwendige Anpassungen auf Landesebene zu prüfen.


Quelle:

jETZT: Jena als Experimentierraum für die Forschungskooperationen der Zukunft


Transparenz-Hinweis: Dieser Artikel wurde automatisiert erstellt, redaktionell geprüft und mit KI-Unterstützung erweitert.