Nach 30 Jahren Bauzeit: Burgruine Lobdeburg für 2,2 Millionen Euro saniert und wiedereröffnet

Jena, 24.04.2026. Nach rund drei Jahrzehnten intensiver Sanierungsarbeiten ist die mittelalterliche Burgruine Lobdeburg wieder für die Öffentlichkeit zugänglich. Am Freitag wurde das historische Bauwerk oberhalb der Stadt offiziell eingeweiht.

  • Was: Wiedereröffnung der Lobdeburg nach umfangreicher Sanierung
  • Wann: Freitag, 24. April 2026
  • Wo: Wanderweg Saale-Horizontale, Jena
  • Kosten: Über 2,2 Millionen Euro
  • Maßnahmen: Denkmalgerechte Restaurierung und archäologische Grabungen

Rettung nach 400 Jahren Verfall

Ein beliebtes Wanderziel in luftiger Höhe ist gerettet: Wer auf der Saale-Horizontale unterwegs ist, kann ab sofort wieder die historische Lobdeburg aus nächster Nähe sicher betreten. Nach archäologischen Grabungen und feingliedrigen Baumaßnahmen, die sich über 30 Jahre erstreckten, sind die Sanierungsarbeiten nun offiziell abgeschlossen.

Die Ruine war zuvor mehr als vier Jahrhunderte lang zunehmend dem Verfall preisgegeben. Um den weiteren Absturz von Mauerteilen zu verhindern und die Anlage für Besucher abzusichern, wurde sie mit erheblichem finanziellem Aufwand denkmalgerecht gesichert. Insgesamt flossen mehr als 2,2 Millionen Euro in das Großprojekt.

Hintergrund: Die Lobdeburg in Jena

Die Lobdeburg, die majestätisch über dem heutigen Stadtteil Lobeda thront, zählt zu den bekanntesten Wahrzeichen im Süden der Lichtstadt. Im Mittelalter fungierte sie als Stammsitz der mächtigen Herren von Lobdeburg, die einen bedeutenden Einfluss auf die Entwicklung der gesamten Region hatten. Heute ist die Burgruine insbesondere durch ihre Lage direkt an der Saale-Horizontale – einem der beliebtesten Premiumwanderwege Thüringens – ein zentraler Anziehungspunkt. Die aufwendige Restaurierung sichert das Kulturdenkmal nun für kommende Generationen von Ausflüglern und Geschichtsinteressierten.


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Nach 30 Jahren Sanierung: Lobdeburg in Jena wieder zugänglich


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