Jena, 1. Juni 2026 – Am kommenden Freitag lädt das Kreative Baubüro zu einem geführten Rundgang durch den Stadtteil Winzerla ein. Unter dem Motto „Kunstspaziergang entlang der Wasserachse“ stellt die Kunsthistorikerin Doris Weilandt die vielseitigen Kunstwerke im öffentlichen Raum vor.
- Was: Geführter Kunstspaziergang entlang der Wasserachse
- Wann: Freitag, 5. Juni 2026, von 16:00 bis 17:30 Uhr
- Treffpunkt: Brunnenplastik „Sibylle“, Schrödingerstraße (Auf Google Maps anzeigen)
- Führung: Doris Weilandt (Kunsthistorikerin)
- Veranstalter: Kreatives Baubüro
Einzigartiges Kunstensemble im Jenaer Süden
Der geplante Spaziergang widmet sich einer echten Besonderheit des Stadtteils: Winzerla beherbergt eines der größten zusammenhängenden Kunstensembles in ganz Jena. Die im öffentlichen Raum integrierten Kunstwerke entstanden größtenteils im Rahmen der systematischen Stadtteilbebauung und prägen das Bild des Viertels bis heute entscheidend.
Im Mittelpunkt des Rundgangs stehen Arbeiten, die sich künstlerisch mit dem Thema Wasser auseinandersetzen. Die Route führt die Teilnehmenden entlang der landschaftlichen und städtebaulichen Achse, die sich von der natürlichen Quelle bis hin zum markanten Flößerbrunnen erstreckt. An den einzelnen Stationen wird die enge Verknüpfung von Kunst und urbanem Freiraum anschaulich erläutert.
Kunst und Stadtentwicklung erleben
Der Spaziergang bietet nicht nur kunsthistorische Einblicke, sondern beleuchtet auch die städtebauliche Entwicklung Winzerlas. Die Teilnehmer erfahren direkt vor Ort, wie sich die Freiräume des Stadtteils seit den 1980er Jahren verändert haben und welche planerischen Konzepte hinter der Gestaltung der Achse stehen. Der Treffpunkt an der Brunnenplastik „Sibylle“ in der Schrödingerstraße bildet dabei den idealen Ausgangspunkt, um die Verbindung von Architektur, Natur und bildender Kunst im Quartier nachzuvollziehen.
🏛️ Historie & Stadtentwicklung: Die „Wasserachse“ in Winzerla
Die Wasserachse in Winzerla ist ein zentrales Element der Stadtteilplanung, das in den 1980er Jahren konzipiert wurde. Ziel war es damals, den dicht bebauten Wohnbereich durch gezielte Freiraumgestaltung und die Integration von Kunstwerken aufzuwerten. Als verbindendes Band zwischen Wohnblöcken und Grünzügen dient die Achse bis heute als sozialer Treffpunkt und Naherholungsraum. Sie zeigt eindrucksvoll, wie durch architektonische Leitlinien und künstlerische Interventionen Identität in einem modernen Stadtteil gestiftet werden kann.
Quelle:
Kunstspaziergang entlang der Wasserachse in Winzerla
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