Jena, 11. April 2026. Die ad hoc Arena im Ernst-Abbe-Sportfeld war Austragungsort des 35. Thüringer Landeswettbewerbs „Jugend forscht“. Unter dem Motto „Maximale Perspektive“ traten Nachwuchswissenschaftler aus dem gesamten Freistaat mit insgesamt 80 innovativen Projekten gegeneinander an.
- Ereignis: 35. Landeswettbewerb „Jugend forscht“ Thüringen
- Ort: ad hoc Arena, Ernst-Abbe-Sportfeld, Jena
- Umfang: 80 Forschungsprojekte aus ganz Thüringen
- Schirmherrschaft: Thüringer Bildungsminister Christian Tischner (CDU)
Blick hinter die Kulissen und Projektpräsentationen
Nach intensiven Jurygesprächen am Vormittag erhielten die jungen Teilnehmenden die Möglichkeit, die Heimstätte des FC Carl Zeiss Jena genauer zu erkunden. Die Stadionbereiche der ad hoc Arena wurden für die Nachwuchsforscher geöffnet, die unter anderem auf den Plätzen der Regionalliga-Spieler Probe sitzen durften. Am Nachmittag öffnete der Wettbewerb dann seine Türen für die breite Öffentlichkeit, sodass interessierte Besucher die vielfältigen wissenschaftlichen Arbeiten begutachten konnten.
Sonderpreise für nordthüringer Teilnehmer
Besonders erfolgreich schnitten beim diesjährigen Landeswettbewerb in Jena die Regionalsieger aus Nordthüringen ab. Das Humboldt-Gymnasium Nordhausen war mit sechs Schülerinnen und Schülern stark vertreten. Bei der feierlichen Preisverleihung am Abend konnten gleich mehrere Projekte Auszeichnungen entgegennehmen:
- Bike-Safe-Projekt: Nigel Linus Bickel und Tim Kirchner erhielten für ihre Arbeit den Sonderpreis der HDI AG zum Thema „Mit Sicherheit die Zukunft gestalten“.
- Mikroplastik-Studie: Carla Höpker und Maren Ludewig wurden für ihre Untersuchung zur Gewässerbelastung im Landkreis Nordhausen mit dem Sonderpreis der Thüringer Schulgeografen ausgezeichnet.
Für die starke Beteiligung und die landesweiten Erfolge wurde das Humboldt-Gymnasium Nordhausen zudem mit einem Schulpreis in Höhe von 500 Euro gewürdigt, der in zukünftige MINT-Projekte fließen soll. Betreut wurden die erfolgreichen Schüler unter anderem vom Schüler-Forschungs-Zentrum Nordhausen.
Hintergrund: Jena als Wissenschaftsstandort
Die Ausrichtung des Landeswettbewerbs „Jugend forscht“ unterstreicht Jenas Bedeutung als „Lichtstadt“ und Zentrum für optische Technologien sowie Naturwissenschaften in Thüringen. Formate wie dieser Wettbewerb gelten als essenzieller Baustein zur Förderung der MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). Die Nutzung der ad hoc Arena zeigt zudem, wie sich das weitreichend neugebaute Ernst-Abbe-Sportfeld zunehmend als multifunktionale Eventlocation abseits des reinen Fußballbetriebs in der Stadt etabliert.
Quelle:
Junge Forscher in Jena : 11.04.2026, 11:34 Uhr
Transparenz-Hinweis: Dieser Artikel wurde automatisiert erstellt, redaktionell geprüft und mit KI-Unterstützung erweitert.