Jena. Der Zugang zu moderner Technologie und digitalen Anwendungen ist für die gesellschaftliche Teilhabe im Alter von großer Bedeutung. In Jena feierten Ende September 2026 zwei zentrale Anlaufstellen für Senioren ihr zweijähriges Bestehen, was die anhaltend hohe Nachfrage nach digitaler Unterstützung eindrucksvoll unterstreicht.
- Ereignis: 2-jähriges Jubiläum der Technik-Beratungsstellen für Senioren
- Zahlen: 6.979 Menschen im ProbierLaden am Engelplatz erreicht
- Schwerpunkt: 5.474 Kontakte in individueller 1-zu-1-Betreuung, 1.505 Kursteilnehmer
- Altersstruktur: Rund 79 Prozent der Besucher waren 66 Jahre oder älter
Erfolgreiche Bilanz im ProbierLaden und Smart-City-Projekt
Der ProbierLaden am Engelplatz hat sich in den vergangenen zwei Jahren als feste Institution etabliert. Bis Anfang September 2026 nahmen insgesamt 6.979 Bürgerinnen und Bürger die Angebote vor Ort in Anspruch. Neben den zahlreichen Einzelschulungen, bei denen gezielt auf individuelle Fragen zu Smartphones, Tablets oder Internetanwendungen eingegangen wurde, besuchten 1.505 Personen strukturierte Kurse. Ergänzend dazu verzeichnete das Smart-City-Projekt JEDI im Postcarrée im gleichen Zeitraum rund 8.500 Teilnahmen bei etwa 300 kostenfreien Veranstaltungen.
Die konkreten Nutzungszahlen belegen, dass ältere Menschen keineswegs digitalferner sind als andere Generationen, sondern vielmehr gezielte, niedrigschwellige Hilfestellungen benötigen, um Berührungsängste abzubauen. Die Vermittlung digitaler Kompetenzen schützt im Alltag vor Isolation und erleichtert die Erledigung behördlicher oder privater Angelegenheiten.
⭐⭐⭐⭐⭐ 4.8 / 5
Smartphone-Handbuch für Senioren in leichter Sprache
Ein verständlicher Leitfaden zur sicheren Bedienung von Smartphones und Tablets im Alltag.
Hintergrund: Digitale Teilhabe als kommunale Aufgabe
Die Förderung der digitalen Teilhabe älterer Menschen gilt in modernen Städten als wichtiger Baustein der Sozialplanung. Initiativen wie der Jenaer ProbierLaden oder das JEDI-Projekt sollen sicherstellen, dass der demografische Wandel mit einer inklusiven Stadtgesellschaft einhergeht. Ältere Generationen erhalten so die Möglichkeit, eigenständig am digitalen Leben teilzuhaben, was direkt zur Steigerung der Lebensqualität und Sicherheit im städtischen Raum beiträgt.
Quelle:
Senioren und Technik: 6.979 Menschen nutzen Beratung in Jena
Transparenz-Hinweis: Dieser Artikel wurde automatisiert erstellt, redaktionell geprüft und mit KI-Unterstützung erweitert.