Weltbühne für die Lichtstadt: 22 Jenaer Unternehmen auf der größten Optik-Messe

Das Wichtigste in Kürze:

  • Starke Präsenz: Insgesamt 22 Unternehmen aus Jena präsentieren sich auf der weltweit führenden Messe für Optik und Photonik.
  • Technologieführer: Die Lichtstadt untermauert ihren Ruf als eines der global bedeutendsten Zentren der optischen Industrie.
  • Wirtschaftsmotor: Der Messeauftritt ist essenziell für Exportbeziehungen und die Sicherung von Arbeitsplätzen in der Region.

Jena (18.01.2026) – Ein starkes Signal aus dem Saaletal in die Welt: Wenn sich die Tore zur weltweit größten Fachmesse für Optik und Photonik öffnen, ist Jena nicht nur dabei, sondern mittendrin. Wie aktuelle Berichte bestätigen, sind gleich 22 Unternehmen aus der Lichtstadt vor Ort, um ihre neuesten Innovationen einem internationalen Fachpublikum zu präsentieren.

Jenas geballte Innovationskraft auf einem Fleck

Dass eine Stadt von der Größe Jenas mit mehr als zwanzig Ausstellern auf einer globalen Leitmesse vertreten ist, gilt in der Branche als außergewöhnlich und unterstreicht die enorme Dichte an High-Tech-Firmen in der Region. Die Messe, die traditionell zu Beginn des Jahres den Takt für die gesamte Industrie vorgibt, dient als Schaufenster für Technologien, die in den kommenden Jahren unseren Alltag, die Medizin und die industrielle Fertigung prägen werden.

Für die Jenaer Delegation geht es dabei um weit mehr als nur Präsenz: Es geht um die Anbahnung internationaler Großaufträge und Kooperationen. Ob hochpräzise Laser für die Halbleiterfertigung, optische Sensoren für das autonome Fahren oder mikroskopische Verfahren für die Krebsforschung – die Bandbreite „Made in Jena“ ist riesig. Oftmals treten die Unternehmen dabei unter dem Dach von Clustern wie dem „OptoNet“ auf, was die Sichtbarkeit der Thüringer Kompetenz noch einmal deutlich erhöht.

Hintergrund: Warum die Welt auf Jena schaut

Die starke Beteiligung kommt nicht von ungefähr. Jena, oft liebevoll als „Lichtstadt“ bezeichnet, blickt auf eine über 150-jährige Tradition in der Optik zurück, begründet durch das legendäre Dreigestirn Carl Zeiss, Ernst Abbe und Otto Schott. Doch die Stadt ruht sich nicht auf dieser Geschichte aus. Heute ist Jena einer der dynamischsten Standorte für Photonik in Europa.

Neben den großen Leuchttürmen wie ZEISS oder Jenoptik hat sich ein vitales Ökosystem aus spezialisierten kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) sowie Start-ups entwickelt. Diese Firmen sind oft Weltmarktführer in sehr spitzen Nischensegmenten – sogenannte „Hidden Champions“. Die enge Verzahnung mit der Friedrich-Schiller-Universität und den Fraunhofer-Instituten sorgt zudem für einen stetigen Transfer von der Forschung in die wirtschaftliche Anwendung.

Für den Wirtschaftsstandort Jena und das gesamte Bundesland Thüringen ist der Export dieser Technologien lebenswichtig. Messen dieser Größenordnung sind die wichtigste Plattform, um sich im Wettbewerb mit Standorten in den USA oder Asien zu behaupten.

Ausblick

Es ist zu erwarten, dass die Jenaer Unternehmen mit gut gefüllten Auftragsbüchern und neuen Partnerschaften zurückkehren werden. Dieser massive Auftritt auf der Weltbühne sichert nicht nur den technologischen Vorsprung, sondern ganz konkret auch qualifizierte Arbeitsplätze an der Saale.

Wir berichten weiter über die wirtschaftlichen Entwicklungen und Erfolge der Jenaer Unternehmen.


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