Jena, 18. September 2026 – Jena hat im bundesweiten Smart City Index des Digitalverbands Bitkom einen deutlichen Sprung nach vorn gemacht. Die Saalestadt verbessert sich im aktuellen Ranking um sieben Plätze und erreicht mit 73,0 von 100 möglichen Punkten Rang 47 unter den 83 untersuchten deutschen Großstädten.
- Ereignis: Veröffentlichung des Bitkom Smart City Index 2026
- Ergebnis: Platz 47 im Gesamtranking (73,0 Punkte)
- Platzierung nach Größe: Platz 5 in der Kategorie der Städte mit 100.000 bis 149.999 Einwohnern
- Bestwert: Kategorie Gesellschaft und Bildung (Rang 23 bundesweit)
Der Smart City Index bewertet, wie weit die Digitalisierung in deutschen Städten vorangeschritten ist. Neben digitalen Verwaltungsleistungen fließen dabei auch Infrastrukturen, Mobilitätsangebote, Datenanwendungen sowie Bildungs- und Beteiligungsmöglichkeiten in die Gesamtbewertung ein. Unter den Städten mit 100.000 bis 149.999 Einwohnern belegt Jena einen starken fünften Platz.
Starke Leistung in Gesellschaft und Bildung
Besonders positiv schnitt Jena in der Kategorie Gesellschaft und Bildung ab. Mit 86,3 Punkten erreichte die Stadt bundesweit Rang 23 und verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahr um zwölf Positionen. Dieser Bereich umfasst unter anderem die Digitalisierung an Schulen, die lokale Digitalszene, Start-up-Strukturen sowie digitale Beteiligungsformate für die Bürgerinnen und Bürger.
Auch in den Bereichen Mobilität (77,1 Punkte), Verwaltung (75,9 Punkte) und IT und Kommunikation (72,0 Punkte) liegt Jena über dem Gesamtergebnis. Lediglich in der Kategorie Energie und Umwelt sieht der Index mit 53,5 Punkten noch weiteres Entwicklungspotenzial.
Konkrete Praxisbeispiele im Stadtalltag
Hinter der Platzierung stehen greifbare Projekte, die den digitalen Wandel in Jena für die Menschen direkt erlebbar machen. Dazu gehört die urbane Datenplattform „WISSENsAllmende“, die städtische Informationen bündelt und für datenbasierte Stadtentwicklungen nutzbar macht.
Ein weiteres Praxisbeispiel ist der ProbierLaden am Engelplatz, der als niederschwellige Anlaufstelle für digitale Fragen dient und mit persönlicher Beratung sowie Kursen unterstützt. Ergänzt wird dieses Angebot durch den JEDI im Postcarrée, der als Innovations- und Transferort Start-ups, Wissenschaft, Verwaltung und die Stadtgesellschaft in Workshops und Hackathons zusammenbringt.
⭐⭐⭐⭐⭐ 4.8 / 5
Digitale Teilhabe und Smart City: Grundlagen und Praxis
Ein praxisnaher Ratgeber zur Bedeutung von Digitalisierung und Smart-City-Konzepten im urbanen Raum.
Hintergrund zum Smart City Index
Der Bitkom Smart City Index gilt als der wichtigste und umfassendste Vergleich der Digitalisierung in deutschen Kommunen. Da die Methodik und die zugrundeliegenden Datenquellen kontinuierlich weiterentwickelt werden, ist der direkte Vergleich mit Vorjahren nur bedingt möglich. Für die Stadtverwaltung dient das Ranking daher vor allem als wichtige Außenperspektive und Orientierungshilfe für künftige Digitalisierungsschritte.
Digitalisierungsdezernent Benjamin Koppe betont, dass das Ranking nicht Selbstzweck ist: „Entscheidend ist, dass Digitalisierung bei den Menschen ankommt, den Alltag erleichtert und zugleich gute Rahmenbedingungen für einen modernen Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort schafft.“ Das aktuelle Ergebnis sei sowohl Bestätigung für den bisherigen Kurs als auch Ansporn, die digitale Teilhabe in Jena weiter konsequent auszubauen.
Quelle:
Jena steigt im Digitalranking
Transparenz-Hinweis: Dieser Artikel wurde automatisiert erstellt, redaktionell geprüft und mit KI-Unterstützung erweitert.