Jena: Historische Straßenbahnen am 12. September

Jena, 05.09.2026. Zum Tag des offenen Denkmals am 12. September 2026 erwarten die Fahrgäste in Jena historische Straßenbahnfahrten. Die Stadt feiert damit zugleich das Jubiläum von 125 Jahren elektrischem Strom und elektrischem Nahverkehr.

  • Was: Fahrten mit historischen Straßenbahnen & Öffnung des TRAFO-Geländes
  • Wann: Samstag, 12. September 2026 (Straßenbahn: 13:00 bis 20:30 Uhr; TRAFO: 15:00 bis 20:30 Uhr)
  • Wo: Linienverkehr zwischen Nordschule und Winzerla; TRAFO-Gelände in der Nollendorfer Straße
  • Kosten: Reguläre Tickets der Straßenbahn (keine Sonderfahrkarten nötig)
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Historische Fahrzeuge im regulären Linienverkehr

Von 13:00 Uhr bis 20:30 Uhr verkehren die historischen Triebwagen 26 und 101 samt der Beiwagen 155 und 207 im regulären Linienverkehr zwischen der Nordschule und Winzerla. Für die Nutzung genügt ein reguläres Ticket des Jenaer Nahverkehrs, bei Bedarf erfolgt ein Fahrkartenverkruf direkt durch Schaffner an Bord.

Die Geschichte des elektrischen Nahverkehrs in Jena begann im Frühjahr 1901. Am 1. April startete die erste Fahrt von der Wagenhalle am damaligen Elektrizitätswerk in der Dornburger Straße bis zur Ausflugsgaststätte Schubertsburg in der Kahlaischen Straße. Wenige Tage später, am 6. April 1901, nahm der reguläre Betrieb auf.

TRAFO-Gelände öffnet seine Türen

Parallel zu den Sonderfahrten öffnet am 12. September das ehemalige Elektrizitätswerk Jena-Nord in der Nollendorfer Straße, das heute als Kultur- und Kreativzentrum TRAFO bekannt ist. Unter dem Motto „Transformation unter Strom – Das ehemalige Elektrizitätswerk in Jena-Nord im Wandel seiner Architektur & Nutzung seit 1901“ lädt der Verein IN’s Netz e.V. von 15:00 bis 20:00 Uhr zu Führungen durch die historische Industriehalle ein.

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Spannende Einblicke in die historische Entwicklung und Architektur von Jena und Umgebung.

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Hintergrund: 125 Jahre Infrastruktur

Die Entwicklung von Stromnetz und Straßenbahn ging zu Beginn des 20. Jahrhunderts Hand in Hand. Das frühere Elektrizitätswerk in der Nollendorfer Straße legte den Grundstein für die Elektrifizierung der Stadt, die kurze Zeit später auch die Einführung der elektrischen Straßenbahn ermöglichte. Heute verbindet das TRAFO-Areal diesen historischen industriellen Ursprung mit moderner Nutzung und Denkmalschutz.


Quelle:

Historische Straßenbahnen unterwegs


Transparenz-Hinweis: Dieser Artikel wurde automatisiert erstellt, redaktionell geprüft und mit KI-Unterstützung erweitert.