Jena: Herzlicher Empfang für Kinder aus Kiew

Jena, 25. September 2026 – Die Stadt Jena hat eine Gruppe von Kindern und Jugendlichen aus dem Kiewer Kinderkrankenhaus „Ochmatdyt“ willkommen geheißen. Die jungen Gäste wurden durch russischen Beschuss verletzt und verbrachten gemeinsam mit ihren Angehörigen sowie Klinikmitarbeitern einen zehntägigen Aufenthalt in Thüringen.

  • Ereignis: Empfang ukrainischer Gäste aus dem Kinderkrankenhaus „Ochmatdyt“
  • Zeitraum des Aufenthaltes: 11. bis 21. September 2026 (Gastaufenthalt in Weimar und Jena)
  • Jena-Stationen: Imaginata und Ernst-Abbe-Bücherei
  • Offizieller Empfang: Durch den Dezernenten für Bildung, Jugend, Kultur und Sport, Johannes Schleußner

Ein buntes Programm und persönliche Begegnungen

Nachdem die Gruppe im Rahmen einer Einladung der Thüringer Staatskanzlei und der Stiftung Sophienhaus zunächst in Weimar zu Gast war, führte sie ihr Weg auch nach Jena. Auf dem Programm standen unter anderem Besuche in der Ernst-Abbe-Bücherei sowie in der Experimentierwelt der Imaginata. Johannes Schleußner, Dezernent für Bildung, Jugend, Kultur und Sport, traf die Gäste persönlich und hieß sie im Namen der Stadt herzlich willkommen.

Breite Trägerschaft und private Initiative

Der gesamte Aufenthalt wurde durch ein starkes Netzwerk aus staatlichen Stellen, Wohlfahrtsverbänden und bürgerschaftlichem Engagement ermöglicht. Die Trägerschaft lag bei der Stiftung Sophienhaus im Unternehmensverbund der Diakoniestiftung Thüringen. Die Finanzierung erfolgte über den Spendenfonds „Thüringen hilft“ der Diakonie Mitteldeutschland, regionaler Medienhäuser (TLZ, OTZ, TA), der Kinderhilfestiftung Jena e. V., der Thüringer Staatskanzlei sowie durch zahlreiche private Spenden.

Hinter dem Projekt steht eine private Initiative von Viola und Anatoli Michaelis, die den Anstoß für diese wichtige Auszeit für die verletzten Kinder und ihre Begleitpersonen gaben.

Hintergrund: Das Krankenhaus „Ochmatdyt“ in Kiew

Das Nationale Kinderkrankenhaus „Ochmatdyt“ in der ukrainischen Hauptstadt Kiew ist die größte medizinische Einrichtung für Kinder in dem osteuropäischen Land. Es geriet in den vergangenen Jahren mehrfach in den Fokus der internationalen Öffentlichkeit, da es trotz seines Status als zivile Gesundheitseinrichtung von schweren Angriffen und kriegerischen Handlungen im Zuge des russischen Angriffskrieges getroffen und beschädigt wurde. Hilfsorganisationen und Stiftungen in ganz Europa setzen sich seither verstärkt für die Versorgung und Unterstützung der betroffenen Patienten ein.


Quelle:

Jena empfängt Kinder aus dem Kiewer Kinderkrankenhaus „Ochmatdyt“


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