Jena, 29.04.2026. Zum Abschluss ihres jährlichen Bundeskongresses am vergangenen Wochenende in Jena hat die Friedensorganisation IPPNW (Internationale Ärzt*innen für die Verhütung des Atomkrieges) eine musikalische Friedensaktion veranstaltet. Vor der historischen Kulisse der Stadtkirche luden die Aktivisten zu einem gemeinsamen Singen ein, um ein Zeichen für gewaltfreie Konfliktlösungen zu setzen.
- Was: Gemeinsames Singen für den Frieden
- Anlass: Abschluss des IPPNW-Bundeskongresses
- Wann: Vergangenes Wochenende (25./26. April 2026)
- Wo: Vor der Stadtkirche St. Michael, Jena
- Initiator: Internationale Ärzt*innen für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW)
Ärztevereinigung setzt musikalisches Zeichen in der Innenstadt
Der Bundeskongress brachte in den vergangenen Tagen zahlreiche Mediziner, Studierende und Friedensengagierte aus dem gesamten Bundesgebiet nach Jena. Die Organisation, die sich seit Jahrzehnten für nukleare Abrüstung und die zivile Beilegung von internationalen Konflikten einsetzt, nutzte die mehrtägige Zusammenkunft für Fachdebatten, Vorträge und strategische Planungen. Zum Ausklang der Veranstaltung richteten sich die Teilnehmer mit dem gemeinsamen Singen bewusst an die breite Öffentlichkeit in der Fußgängerzone.
Kongressteilnehmer und Passanten versammelten sich am Platz vor der Stadtkirche, um gemeinsam Lieder anzustimmen. Die Aktion sollte ein friedliches und verbindendes Signal in global angespannten Zeiten senden und die Kernforderungen der Organisation nach einer atomwaffenfreien Welt unterstreichen.
Hintergrund: Die IPPNW und der Veranstaltungsort
Die IPPNW (englisch: International Physicians for the Prevention of Nuclear War) wurde 1980 in Genf gegründet. Für ihre weltweite Aufklärungsarbeit über die katastrophalen medizinischen Folgen eines Atomkrieges erhielt die Organisation 1985 den Friedensnobelpreis. Die deutsche Sektion engagiert sich darüber hinaus in friedenspolitischen, klima- und medizinethischen Debatten.
Dass die Abschlussaktion vor der Stadtkirche St. Michael stattfand, besitzt ebenfalls eine historische Symbolik. Die evangelische Hauptkirche am Kirchplatz ist traditionell ein zentraler Ort für gesellschaftliche Versammlungen und Friedensgebete, was sich besonders während der Friedlichen Revolution im Herbst 1989 zeigte. Die im späten 14. Jahrhundert begonnene Kirche bildet einen markanten sozialen Mittelpunkt in Jenas Zentrum.
Quelle:
Singen für den Frieden – Friedensorganisation IPPNW initiierte Singen vor der Stadtkirche
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