Inklusion in Jena: Kerstin Mieth im Ruhestand

Jena, 01.10.2026 – Mit Kerstin Mieth verabschiedet sich eine der prägendsten Persönlichkeiten für den Inklusionsgedanken in Jena in den wohlverdienten Ruhestand. Ihr jahrzehntelanger Einsatz hat die soziale Landschaft der Stadt tiefgreifend geprägt.

  • Ereignis: Verabschiedung von Kerstin Mieth in den Ruhestand
  • Datum: 29. September 2006 (Feier in der Frühförderstelle Winzerla)
  • Kernleistungen: Gründung des Schwabenhaus (erste integrative Kita Jenas), der Frühförderstelle und des Vereins QuerWege e.V.
  • Aktuelles Engagement: Fortwährender Einsatz im Vorstand des VIFF Thüringen
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Lebensleistung für die Frühförderung

In ihren 45 Dienstjahren hat Kerstin Mieth hunderte Kinder in Jena betreut – Jungen und Mädchen mit und ohne Behinderung. Als echte Vorreiterin der Inklusion kämpfte sie zu einer Zeit für gemeinsame Bildung und Betreuung, als integrative Konzepte in Thüringen noch absolute Pioniereinrichtungen erforderten. Ein Meilenstein ihres Wirkens war die Gründung des Schwabenhauses, welches als erste integrative Kindertagesstätte der Saalestadt Maßstäbe setzte. Zudem baute sie die städtische Frühförderstelle auf und rief den Verein QuerWege ins Leben, der bis heute ein fester Pfeiler der sozialen Infrastruktur in der Region ist.

Ehrenamtliches Engagement im Ruhestand

Auch nach ihrem offiziellen Abschied in Winzerla zieht sich Mieth nicht gänzlich aus dem gesellschaftlichen Leben zurück. Sie engagiert sich weiterhin aktiv im VIFF Thüringen (Verein für Interdisziplinäre Frühförderung). Dort setzt sie sich dafür ein, dass die Standards der Frühförderung und Inklusion landesweit gesichert bleiben und kontinuierlich weiterentwickelt werden.

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Hintergrund: Die Entwicklung der Inklusion in Jena

Jena gilt im thüringischen Vergleich als Vorreiter bei der Umsetzung von Inklusion in Kindertagesstätten und Schulen. Bereits kurz nach der Wende entstanden durch das Engagement von Initiativen und Vereinen wie QuerWege erste Modellprojekte, die Regelschulen und Regelkitas für Kinder mit Förderbedarf öffneten. Die Verknüpfung von ambulanter Frühförderung und integrativer Pädagogik bildete dabei die Grundlage für ein flächendeckendes Angebot, das heute fest im sozialen Gefüge der Stadt verankert ist.


Quelle:

Jenaer Ikone der Inklusion geht in Ruhestand


Transparenz-Hinweis: Dieser Artikel wurde automatisiert erstellt, redaktionell geprüft und mit KI-Unterstützung erweitert.