Jena, 03. September 2026 – Ein verborgenes Stück Ortsgeschichte lässt sich am 13. September zum Tag des offenen Denkmals in Winzerla entdecken. Interessierte haben die Möglichkeit, die historische Quellstube am Sängerplatz zu besichtigen.
- Was: Führung durch das historische Wasserbaudenkmal (Quellstube und Aquädukt)
- Wann: 13. September 2026, von 14:00 bis 15:00 Uhr
- Wo: Treffpunkt am Abzweig vom Trießnitzweg Richtung Sängerplatz (ca. vor Trießnitzweg 19)
- Hinweise: Festes Schuhwerk erforderlich; der Weg führt rund 350 Meter durch den Wald und erfordert das Überqueren eines kleinen Wasserlaufs.
Historischer Wert und Einblick ins Innere
Die Quellstube und das dazugehörige Aquädukt wurden bereits 1798 in einer Karte verzeichnet. Das Ensemble leitete damals Quellwasser nach Winzerla und Burgau. Wasserbauwerke dieser Art sind in Thüringen heute eine Seltenheit. In geschichtlicher Zeit entstand an der Quelle zudem ein Gasthof, den einst auch Johann Wolfgang von Goethe gern besuchte.
Während der Führung wird ein seltener Blick in das ansonsten verschlossene Innere des Denkmals ermöglicht. Im Quellbecken ist das Wasser bis heute zu hören.
Geplante Sanierung über das Bürgerbudget 2026
Um dieses besondere Zeugnis der Jenaer Geschichte vor dem Verfall zu bewahren, haben Ortsteilrat und Bürgerverein die Sanierung erneut für das Bürgerbudget 2026 vorgeschlagen. Rund 9.000 Euro sind veranschlagt, um die grundlegende Sicherung des Bauwerks zu finanzieren. Bürgerinnen und Bürger können vom 1. Oktober bis zum 12. November über die Vergabe der Mittel abstimmen.
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Hintergrund: Historische Wasserversorgung in Winzerla
Die Quellstube am Sängerplatz dokumentiert die frühe Infrastruktur zur Trinkwasserversorgung und Bewirtschaftung im südlichen Stadtgebiet von Jena. Solche historischen Anlagen geben wichtige Einblicke in die Ingenieurskunst des späten 18. Jahrhunderts und zeugen vom Wandel der lokalen Kultur- und Ausflugslandschaft am Rande des Saaletals.
Quelle:
Seltenes Wasserbaudenkmal öffnet seine Tür
Transparenz-Hinweis: Dieser Artikel wurde automatisiert erstellt, redaktionell geprüft und mit KI-Unterstützung erweitert.