Jena, 14.03.2026 – Am Leibniz-Institut für Alternsforschung (FLI) in Jena wird künftig noch intensiver an den Ursachen der Gehirnalterung geforscht. Eine neu eingerichtete und hoch dotierte Arbeitsgruppe sucht durch artenübergreifende Vergleiche nach Strategien zur Vorbeugung neurodegenerativer Erkrankungen.
- Einrichtung: Leibniz-Institut für Alternsforschung – Fritz-Lipmann-Institut e.V. (FLI) in Jena
- Projektleitung: Dr. Dennis de Bakker
- Fördersumme: Bis zu 1,5 Millionen Euro für fünf Jahre
- Fördergeber: Carl-Zeiss-Stiftung (Programm „Nexus“)
- Forschungsziel: Aufdeckung von Mechanismen der Gehirnalterung durch artenübergreifende Vergleiche
Neue Impulse für die experimentelle Biologie in Jena
Bereits im Januar 2026 hat die neue interdisziplinäre Forschungsgruppe unter der Leitung des experimentellen Biologen Dr. Dennis de Bakker ihre Arbeit aufgenommen. Im Fokus der Wissenschaftler stehen die komplexen Prozesse, die während des Alterns im Gehirn ablaufen. Durch den gezielten biologischen Vergleich verschiedener Arten erhoffen sich die Forscher neue Erkenntnisse darüber, wie neurodegenerative Erkrankungen entstehen und wie ihnen im besten Fall vorgebeugt werden kann.
Ermöglicht wird dieses Projekt durch das Programm „Nexus“ der renommierten Carl-Zeiss-Stiftung. Das Förderprogramm richtet sich speziell an herausragende Postdocs, um ihnen den eigenständigen Aufbau einer interdisziplinären Forschungsgruppe zu ermöglichen. Mit einer Fördersumme von bis zu 1,5 Millionen Euro, verteilt über einen Zeitraum von fünf Jahren, bietet die Stiftung dem Team um Dr. de Bakker eine verlässliche und langfristige Perspektive für tiefgreifende Grundlagenforschung.
Hintergrund: Spitzenforschung am Beutenberg Campus
Das Leibniz-Institut für Alternsforschung – Fritz-Lipmann-Institut e.V. (FLI) ist ein zentraler Akteur auf dem Beutenberg Campus, dem Herzen der Jenaer Wissenschaftslandschaft. Das Institut widmet sich primär der biomedizinischen Erforschung des Alterns. Die Wissenschaftler in Jena untersuchen tagtäglich, warum Menschen im Alter anfälliger für komplexe Krankheiten wie Alzheimer, Demenz oder Stoffwechselstörungen werden.
Neurodegenerative Erkrankungen stellen angesichts der zunehmenden Lebenserwartung und der demografischen Entwicklung eine der größten medizinischen Herausforderungen unserer Zeit dar. Die intensive Grundlagenforschung am FLI ist ein entscheidender Schritt, um langfristig präventive Ansätze zu entwickeln. Solche Strategien sollen künftig nicht nur die Lebensqualität der Betroffenen im Alter verbessern, sondern nachhaltig das gesamte Gesundheitssystem entlasten.
Quelle:
Strategien zur Vorbeugung neurodegenerativer Erkrankungen
Transparenz-Hinweis: Dieser Artikel wurde automatisiert erstellt, redaktionell geprüft und mit KI-Unterstützung erweitert.