Jena, 08.06.2026 – Das Thüringer Hochschulgründungsnetzwerk „StarTH“ erhält eine wegweisende finanzielle Unterstützung für die kommenden Jahre: Thüringens Wissenschaftsminister Christian Tischner übergab am vergangenen Freitag an der Friedrich-Schiller-Universität Jena einen Förderbescheid über 4,8 Millionen Euro, um die akademische Gründerszene im Freistaat nachhaltig zu stärken.
- Was: Übergabe von 4,8 Millionen Euro Fördermitteln an das Netzwerk „StarTH“
- Wann: Freitag, 5. Juni 2026
- Wo: Friedrich-Schiller-Universität Jena (FSU)
- Wer: Thüringens Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Christian Tischner
- Laufzeit: Bis Ende des Jahres 2029
Stärkung der Gründerszene durch Hochschulkooperation
Die Fördersumme von 4,8 Millionen Euro markiert einen Meilenstein für die Thüringer Wirtschaft und Wissenschaft. Unter der Federführung der Friedrich-Schiller-Universität Jena arbeiten insgesamt acht Hochschulen des Freistaates Hand in Hand. Ziel dieses Zusammenspiels ist es, die Gründungsberatung aus den einzelnen Institutionen herauszuholen und in einem landesweiten, eng verzahnten Netzwerk zu bündeln. Studierende, Forschende und Absolventen profitieren künftig von einem vereinfachten Zugang zu Know-how, Infrastruktur und Finanzierungsmöglichkeiten – unabhängig davon, an welchem der beteiligten Standorte sie studieren oder arbeiten.
Die konkreten Ziele des StarTH-Netzwerks
Das bis Ende 2029 finanzierte Projekt hat sich klare Aufgaben gesetzt, um innovative Ideen schneller in die wirtschaftliche Realität umzusetzen:
- Strategische Weiterentwicklung: Systematischer Ausbau der Startup-Unterstützung an allen acht beteiligten Thüringer Hochschulen.
- Hochschulübergreifende Synergien: Aufbau eines gemeinsamen Netzwerks, in dem Ressourcen, Mentoring-Angebote und Kontakte geteilt werden.
- Wissens- und Technologietransfer: Effektive Überführung von Forschungsergebnissen und wissenschaftlichen Innovationen in marktfähige gesellschaftliche und wirtschaftliche Anwendungen.
- Gründungskultur etablieren: Motivierung und Befähigung von Studierenden und Forschenden, unternehmerische Verantwortung zu übernehmen.
🎭 Kultur & Stadtleben: Der Gründungsstandort Jena
Jena gilt traditionell als der wirtschaftliche und wissenschaftliche Motor Thüringens. Durch die enge Verknüpfung von traditionsreicher Spitzenforschung an der Friedrich-Schiller-Universität, der Ernst-Abbe-Hochschule sowie zahlreichen renommierten Instituten bietet die Saale-Stadt eine ideale Kulisse für wissensintensive Ausgründungen. Erfolgreiche Startups aus den Bereichen Optik, Photonik, Softwareentwicklung und Medizintechnik prägen das moderne Gesicht Jenas und ziehen internationale Talente an.
Quelle:
4,8 Millionen Euro Fördermittel für Hochschulnetzwerk
Transparenz-Hinweis: Dieser Artikel wurde automatisiert erstellt, redaktionell geprüft und mit KI-Unterstützung erweitert.