Jena, 1. Juni 2026. Der Thüringer Regionalligist FC Carl Zeiss Jena hat die wichtigste Personalentscheidung für die kommende Saison getroffen: Der 53-jährige Marco Grote wird neuer Cheftrainer an den Kernbergen. Er folgt auf Volkan Uluc und erhält einen langfristigen Vertrag bis zum Jahr 2028.
- Verein: FC Carl Zeiss Jena
- Neuer Trainer: Marco Grote (53)
- Vertragslaufzeit: bis 2028
- Vorgänger: Volkan Uluc
- Start: Vorbereitung auf die neue Regionalliga-Saison
Neuanfang an der Saale: Marco Grote übernimmt
Grote bringt reichlich Erfahrung im Profi- und Nachwuchsbereich mit nach Thüringen. Der 53-Jährige war über viele Jahre hinweg in renommierten Nachwuchsleistungszentren aktiv und hat sich dort einen Ruf als exzellenter Entwickler junger Talente erarbeitet. Beim FC Carl Zeiss Jena soll er nun ein neues, langfristiges Projekt aufbauen.
Bisherige Stationen von Marco Grote
In der Vita des neuen Jenaer Cheftrainers finden sich namhafte Stationen im deutschen Fußball:
- 1. FC Union Berlin: Hier war Grote erfolgreich im Nachwuchs tätig und übernahm im November 2023 zudem interimsweise die Bundesliga-Mannschaft der Köpenicker nach der Trennung von Urs Fischer.
- Werder Bremen: Über viele Jahre hinweg prägte er die erfolgreiche Ausbildung von Nachwuchsspielern an der Weser.
- VfL Osnabrück: Beim niedersächsischen Traditionsverein sammelte Grote wertvolle Erfahrungen als Cheftrainer im Profibereich der 2. Bundesliga.
Sportliche Einordnung: Abschied von Volkan Uluc
Die Verpflichtung von Grote beendet die Spekulationen um die Nachfolge von Volkan Uluc. Obwohl Uluc sportlich durchaus ansprechende Ergebnisse mit der Mannschaft erzielen konnte, entschied sich die Vereinsführung gegen eine Verlängerung des auslaufenden Vertrages. Hintergrund waren Unstimmigkeiten zwischen dem Trainer und den Verantwortlichen, die eine weitere Zusammenarbeit unmöglich machten. Mit der langfristigen Bindung von Marco Grote bis 2028 setzt der FC Carl Zeiss Jena nun auf Kontinuität und ein neues sportliches Konzept.
🏛️ Tradition an den Kernbergen
Der FC Carl Zeiss Jena trägt seine Heimspiele im traditionsreichen Ernst-Abbe-Sportfeld aus. Das Stadion, das in den letzten Jahren umfassend modernisiert wurde, liegt malerisch direkt im Jenaer Paradiespark an der Saale. Der Verein blickt auf eine traditionsreiche Historie zurück, darunter das Erreichen des Europapokal-Finales 1981 gegen Dynamo Tiflis, und gilt als eines der sportlichen Aushängeschilder Ostdeutschlands. Mit dem neuen Trainer Marco Grote soll nun das Fundament für eine erfolgreiche Rückkehr in den Profifußball gelegt werden.
Quelle:
Regionalliga: Marco Grote wird Nachfolger von Volkan Uluc beim FC Carl Zeiss Jena
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