Jena, 25. Juni 2026 – Eine aufmerksame Bürgerin hat am Mittwochnachmittag im Jenaer Stadtgebiet einen Betrugsversuch durch einen falschen Polizeibeamten verhindert. Durch ihr besonnenes Verhalten und gezielte Nachfragen ließ sich die Frau nicht einschüchtern, woraufhin der Täter das Telefonat ergebnislos beendete.
- Ereignis: Betrugsversuch durch falschen Polizeibeamten
- Ort: Jena (Stadtgebiet)
- Zeitpunkt: Mittwoch, 24. Juni 2026, Nachmittag
- Schaden: Keiner, Betrug rechtzeitig erkannt
- Zuständige Dienststelle: Landespolizeiinspektion Jena, Telefon: 03641 81-1503
Einbruch als Vorwand genutzt
Gegen Mittwochnachmittag läutete bei der Jenaerin das Telefon. Am anderen Ende der Leitung meldete sich ein unbekannter Mann, der sich wahrheitswidrig als Polizeibeamter ausgab. Um das Vertrauen der Frau zu erschleichen und sie in Sorge zu versetzen, behauptete der Anrufer, in ihrer Nachbarschaft sei kürzlich eingebrochen worden. Bei der anschließenden Festnahme eines Tatverdächtigen habe man angeblich einen Zettel gefunden, auf dem auch der Name der Angerufenen notiert war.
Mit dieser Lügengeschichte versuchen Kriminelle immer wieder, Informationen über Bargeld, Schmuck oder Bankdaten zu erlangen. Die Betroffene in Jena reagierte jedoch goldrichtig: Sie blieb ruhig, stellte dem Anrufer gezielte, detaillierte Fragen zum angeblichen Vorfall und entlarvte so den Täuschungsversuch. Als der Betrüger bemerkte, dass seine Masche nicht verfing, brach er das Gespräch ab. Es entstand kein finanzieller Schaden.
Sicherheitstipps: So verhalten Sie sich richtig
Die Polizei warnt eindringlich vor dieser und ähnlichen Betrugsmaschen wie dem Enkeltrick oder Schockanrufen. Folgende Verhaltenstipps helfen dabei, sich effektiv vor den Tätern zu schützen:
- Gespräch sofort beenden: Legen Sie bei verdächtigen Anrufen einfach auf – das ist nicht unhöflich, sondern schützt Ihr Vermögen.
- Keine Details nennen: Geben Sie am Telefon niemals Auskunft zu Ihren finanziellen Verhältnissen, Bankdaten oder im Haus gelagerten Wertsachen.
- Kein Geld übergeben: Die echte Polizei fordert niemals Bargeld, Gold oder andere Wertgegenstände zur „Sicherung“ ein.
- Verdacht melden: Informieren Sie umgehend die echte Polizei über den Notruf 110 oder die örtliche Dienststelle.
🛡️ Prävention & Ratgeber: Den offiziellen Notruf richtig nutzen
Betrüger nutzen häufig das sogenannte „Call-ID-Spoofing“. Dabei manipulieren sie die Anzeige auf Ihrem Telefon, sodass tatsächlich die Nummer 110 oder eine lokale Polizeinummer auf Ihrem Display erscheint.
Wichtig: Die echte Polizei ruft Sie niemals unter der Notrufnummer 110 an. Wenn Sie einen solchen Anruf erhalten oder die Identität eines Beamten verifizieren möchten, legen Sie auf. Wählen Sie danach selbst die 110 (ohne Vorwahl) – nutzen Sie dafür keine Rückruftaste, sondern tippen Sie die Zahlen manuell neu ein.
Für weitere Hinweise oder zur Erstattung einer Anzeige im aktuellen Fall wenden Sie sich bitte an die Landespolizeiinspektion Jena per Telefon unter 03641 81-1503 oder per E-Mail an Pressestelle.LPI.Jena@polizei.thueringen.de.
Quelle:
LPI-J: Falscher Polizeibeamter scheitert mit Betrugsmasche
Transparenz-Hinweis: Dieser Artikel wurde automatisiert erstellt, redaktionell geprüft und mit KI-Unterstützung erweitert.