Falsche Polizisten erbeuten Schmuck und Geld in Eisenberg

Saale-Holzland / Eisenberg, 23. September 2026 – Im Schutzbereich der Landespolizeiinspektion Jena kam es am Dienstag zu mehreren betrügerischen Anrufen durch falsche Polizeibeamte. In Eisenberg waren die Täter dabei leider erfolgreich.

  • Ereignis: Betrug durch falsche Polizeibeamte
  • Datum/Zeit: Dienstag, 22. September 2026
  • Ort: Eisenberg (Saale-Holzland-Kreis)
  • Schaden: Bargeld und Schmuck im Wert von mehreren tausend Euro
  • Fluchtfahrzeug: Schwarzer VW Polo

Wie die Polizei mitteilte, wurde eine 86-jährige Seniorin aus Eisenberg telefonisch so stark unter Druck gesetzt, dass sie glaubte, ihre Wertsachen vor angeblichen Einbrechern schützen zu müssen. Sie übergab Bargeld und Schmuck an einen unbekannten Täter, der die Wertsachen an sich nahm und anschließend mit einem schwarzen VW Polo flüchtete. Der entstandene Schaden beläuft sich auf mehrere tausend Euro.

Dringende Warnung vor Betrugsmasche

Die Landespolizeiinspektion Jena nimmt den aktuellen Vorfall zum Anlass, noch einmal ausdrücklich vor dieser perfiden Betrugsmasche zu warnen. Kriminelle nutzen oft das Vertrauen älterer Menschen in staatliche Institutionen aus, um sie um ihre Ersparnisse zu bringen.

Präventionshinweise der Polizei

Die Polizei rät dringend zu folgenden Verhaltensweisen im Umgang mit verdächtigen Anrufen:

  • Die Polizei fordert niemals am Telefon dazu auf, Bargeld oder Wertsachen zur Sicherung oder Überprüfung zu übergeben.
  • Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen und legen Sie im Zweifel sofort auf.
  • Geben Sie keine Auskunft über Ihre Vermögensverhältnisse oder die Aufbewahrung von Wertsachen im Haus.
  • Verständigen Sie im Verdachtsfall umgehend die echte Polizei über den Notruf 110 oder kontaktieren Sie die zuständige Dienststelle.

Die Ermittlungen zu den Vorfällen im Schutzbereich dauern an. Zeugen, die im Bereich Eisenberg verdächtige Beobachtungen im Zusammenhang mit dem schwarzen VW Polo oder Personen gemacht haben, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.


Quelle:

LPI-J: Betrugsmasche „Falscher Polizeibeamter“ schlägt wieder zu


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