Neuer Exzellenzcluster „Imaginamics“ stellt sich an der Uni Jena vor

Jena, 06. Mai 2026. Die Friedrich-Schiller-Universität Jena präsentiert ihren neuen geistes- und sozialwissenschaftlichen Exzellenzcluster „Imaginamics“. Interessierte sind eingeladen, sich Ende Mai vor Ort in der ThULB oder online über das hochkarätige Forschungsprogramm und Beteiligungsmöglichkeiten zu informieren.

  • Was: Öffentliche Vorstellung des Exzellenzclusters „Imaginamics“
  • Wann: Dienstag, 26. Mai 2026, um 18:15 Uhr
  • Wo (Präsenz): Vortragsraum der ThULB, Bibliotheksplatz 2, 07743 Jena
  • Wo (Online): Via Zoom unter diesem Link (Kenncode: 519037)

Wie gesellschaftliche Vorstellungskraft erforscht wird

Seit Anfang des Jahres wird der neue Verbund mit dem Titel „Imaginamics. Practices and Dynamics of Social Imagining“ im Rahmen der renommierten Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder gefördert. In diesem Netzwerk arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Kultur-, Geistes- und Sozialwissenschaften eng zusammen.

Ihr gemeinsames Ziel ist es, ein tieferes Verständnis für das sogenannte soziale Imaginieren zu entwickeln – also die grundlegende gesellschaftliche Praxis, sich Dinge kollektiv vorzustellen und Zukunftsszenarien zu entwerfen. Nachdem die internen Strukturen des Forschungsverbunds in den vergangenen Monaten erfolgreich aufgebaut wurden, öffnet sich der Cluster nun für eine breitere wissenschaftliche Öffentlichkeit.

Bei der Informationsveranstaltung am 26. Mai sollen nicht nur detaillierte Einblicke in das geplante Forschungsprogramm gegeben werden, sondern auch konkrete Möglichkeiten der aktiven Beteiligung aufgezeigt werden. Das Projekt ist dabei stark standortübergreifend angelegt und vernetzt die akademischen Kapazitäten der Universitäten in Jena, Weimar, Erfurt und Halle.

Hintergrund: Exzellenzstrategie und Veranstaltungsort

Die Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder ist das wichtigste und prestigeträchtigste Förderprogramm für universitäre Spitzenforschung in Deutschland. Mit der Bewilligung von sogenannten Exzellenzclustern erhalten Universitäten finanzielle Mittel in Millionenhöhe, um international wettbewerbsfähige Forschungsfelder über mehrere Jahre intensiv auszubauen. Für die Friedrich-Schiller-Universität Jena und den Wissenschaftsstandort Thüringen ist ein solcher Cluster ein bedeutendes Aushängeschild.

Die Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek (ThULB), in deren Vortragsraum die Veranstaltung stattfindet, bildet das literarische und wissenschaftliche Zentrum der Universität. Der Zugang zum Vortragsraum am Bibliotheksplatz liegt zentral in der Jenaer Innenstadt und ist fußläufig vom Holzmarkt oder über die Straßenbahnhaltestelle Universität optimal zu erreichen.


Quelle:

Imaginamics


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