Jena, 04.05.2026 – „Erzähl‘ uns Deine GLASHAUS-Geschichte!“ Mit diesem Aufruf wendet sich der Glashaus im Paradies e.V. aktuell an die Jenaer Bevölkerung. Über in der Innenstadt verteilte Postkarten sollen persönliche Erinnerungen an den markanten Glaspavillon im Paradiespark gesammelt werden.
- Wer: Glashaus im Paradies e.V.
- Was: Sammelaktion von Erinnerungen via A5-Postkarten für ein Jubiläumsbuch
- Wann: Ausstellung der Karten am Tag des offenen Denkmals (13. September 2026)
- Abgabeorte in Jena: Kunsthandlung Huber&Treff, reCover-Stiftung, SPIELschlau
- Webseite: www.glashaus-paradies.de
Ein halbes Jahrhundert Architekturgeschichte
Der Glaspavillon unweit des Seerosenteichs feiert aktuell das 50-jährige Jubiläum seiner Erbauungszeit, die von 1974 bis 1978 andauerte. Ein zu diesem Anlass herausgegebenes Buch des Vereins stieß auf derart großes Interesse, dass es mittlerweile beinahe restlos vergriffen ist. Um eine zweite Auflage vorzubereiten, setzt der Verein nun auf das Wissen und die Anekdoten der Jenaerinnen und Jenaer. Die durch die Postkarten-Befragung neu gewonnenen Erkenntnisse sollen die Neuauflage bereichern.
Mitmachen leicht gemacht
Die ausgegebenen A5-Postkarten bieten auf der Rückseite ausreichend Platz, um eigene Geschichten, Begegnungen oder historische Beobachtungen rund um das Gebäude festzuhalten. Wer seine Erinnerungen niedergeschrieben hat, kann die Karten bequem bei drei lokalen Partnern abgeben: der Kunsthandlung Huber&Treff, der reCover-Stiftung oder bei SPIELschlau.
Ihren großen Auftritt haben die gesammelten Werke im Spätsommer: Zum bundesweiten Tag des offenen Denkmals am 13. September werden die beschriebenen Postkarten direkt an den imposanten Glasfronten des Glashauses ausgestellt und so für die Öffentlichkeit sichtbar gemacht.
Der Paradiespark ist Jenas zentrales Naherholungsgebiet entlang der Saale. Der Glaspavillon wurde in den 1970er Jahren als Teil der damaligen sozialistischen Stadtentwicklung konzipiert und diente ursprünglich als Café und kultureller Treffpunkt. Mit seiner filigranen Stahl-Glas-Konstruktion ist er ein typisches Beispiel der Ost-Moderne. Heute setzt sich der ehrenamtliche Verein Glashaus im Paradies e.V. für den Erhalt und die kulturelle Wiederbelebung des denkmalgeschützten Gebäudes ein.
Quelle:
Erinnerungen ans GLASHAUS gesucht
Transparenz-Hinweis: Dieser Artikel wurde automatisiert erstellt, redaktionell geprüft und mit KI-Unterstützung erweitert.