Jena, 29.04.2026 – Am kommenden Freitag, dem 1. Mai, veranstaltet der DGB Kreisverband Jena/Saale-Holzland seine traditionelle Kundgebung zum Tag der Arbeit. Im Zentrum der Veranstaltung auf dem Johannisplatz stehen Forderungen nach fairen Löhnen, stabilen Renten und sicheren Arbeitsplätzen.
- Was: 1. Mai-Kundgebung und Demonstration des DGB
- Wann: Freitag, 1. Mai 2026, ab 10:00 Uhr (12:00 Uhr Diskussionsrunde)
- Wo: Johannisplatz, Jena
- Motto: „Erst unsere Jobs, dann eure Profite“
Forderungen nach sozialer Sicherheit
Der Deutsche Gewerkschaftsbund positioniert sich in seinem diesjährigen Aufruf klar gegen aktuelle Debatten über längere Arbeitszeiten und mögliche Einschnitte beim Sozialstaat. Der DGB Kreisverband Jena/Saale-Holzland macht mit dem Slogan „Erst unsere Jobs, dann eure Profite“ deutlich, wo die Prioritäten der Arbeitnehmervertretungen in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten liegen. Die zentralen Forderungen der Gewerkschafter umfassen neben der Sicherung bestehender Arbeitsplätze auch faire Löhne, verlässliche Renten und eine stabile Gesundheitsversorgung für alle Bürgerinnen und Bürger.
Programm und Diskussionsrunde zur Rentenpolitik
Das offizielle Programm startet um 10:00 Uhr mit einer einleitenden Kundgebung und einer anschließenden Demonstration. Ab 12:00 Uhr folgt auf dem Johannisplatz eine gezielte Diskussionsrunde zum Thema Rentenpolitik. Hierzu werden Elisabeth Kaiser, Beauftragte der Bundesregierung für Ostdeutschland, sowie der ausgewiesene Rentenexperte der IG Metall, Christoph Ehlscheid, als Gesprächspartner erwartet. Ein begleitendes Rahmenprogramm mit verschiedenen Infoständen, speziellen Angeboten für Kinder sowie einer umfassenden gastronomischen Versorgung rundet den Feiertag ab.
Der 1. Mai ist als internationaler Tag der Arbeiterbewegung in ganz Deutschland ein gesetzlicher Feiertag und hat in einer stark von Hochtechnologie, Forschung und Industrie geprägten Stadt wie Jena traditionell eine hohe Bedeutung. Der zentral gelegene Johannisplatz dient dabei häufig als Versammlungsort für politische Kundgebungen und den zivilgesellschaftlichen Austausch. Wer am Feiertag die Innenstadt besucht, sollte beachten, dass es während der Demonstration am Vormittag kurzzeitig zu Behinderungen oder Einschränkungen bei den Straßenbahnlinien im Bereich des Löbdergrabens und des Stadtzentrums kommen kann.
Quelle:
DGB ruft zum 1. Mai-Protest auf
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