DFG fördert Uni Jena: Millionen für Virusforschung und grünen Wasserstoff

Jena, 15.05.2026. Die Friedrich-Schiller-Universität Jena kann sich über eine weitreichende Förderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) freuen. Im Fokus der bewilligten Sonderforschungsbereiche (SFB) stehen die Entwicklung neuer Werkzeuge für die Virusforschung sowie die nachhaltige Erzeugung von grünem Wasserstoff.

  • Fördermittelgeber: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
  • Neuer Sonderforschungsbereich: „VirusREvolution“ (Universität Jena)
  • Forschungsziel: Schnellere Erkennung und Analyse von Viren durch KI- und Bioinformatik-Methoden
  • Verlängerter Sonderforschungsbereich: „CATALIGHT“ (Universitäten Jena und Ulm, 3. Förderphase)
  • Forschungsziel: Nutzung von Sonnenlicht für chemische Prozesse, u. a. zur Herstellung von grünem Wasserstoff

KI gegen Viren: Der neue SFB „VirusREvolution“

Mit der Bewilligung des neuen Sonderforschungsbereichs „VirusREvolution“ stärkt die Universität Jena ihre Kompetenzen im Bereich der Mikrobiologie und Infektionsforschung. Ziel des Verbundes ist es, völlig neue Werkzeuge zu entwickeln, um Viren schneller und präziser zu erkennen und ihr Verhalten zu analysieren. Dabei setzen die Wissenschaftler maßgeblich auf moderne Technologien: Künstliche Intelligenz und hochkomplexe bioinformatische Methoden sollen helfen, die enormen Datenmengen auszuwerten und neue Ansätze für Diagnostik und mögliche Therapien zu finden.

Sonnenlicht für grünen Wasserstoff: „CATALIGHT“ geht weiter

Parallel zur Neuauflage darf sich auch ein bereits etabliertes Forschungsprojekt über eine Fortsetzung freuen. Der gemeinsam von der Universität Jena und der Universität Ulm getragene Sonderforschungsbereich „CATALIGHT“ startet in seine dritte Förderphase. Die Forscher konzentrieren sich hier auf eines der wichtigsten Themen der Energiewende: Wie lässt sich Sonnenlicht effizient für chemische Prozesse nutzbar machen? Ein zentrales Anwendungsgebiet ist dabei die klimaneutrale Produktion von grünem Wasserstoff, der als entscheidender Energieträger der Zukunft gilt.

Hintergrund: Forschungsstandort Jena

Die Bewilligung von Sonderforschungsbereichen gilt als besonderes Gütesiegel der DFG und bringt in der Regel erhebliche finanzielle Mittel in Millionenhöhe über mehrere Jahre mit sich. Die Friedrich-Schiller-Universität Jena festigt damit ihren Ruf als einer der führenden Forschungsstandorte in Mitteldeutschland. Historisch bedingt sind in Jena Disziplinen wie Optik, Photonik und Biowissenschaften besonders stark vertreten. Die enge Verzahnung von Grundlagenforschung mit gesellschaftlich drängenden Fragen – wie der Pandemieprävention und der Energiewende – ist ein zentraler Baustein der universitären Strategie der Lichtstadt.


Quelle:

DFG stärkt Jenaer Forschung zu Viren und grünem Wasserstoff


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