Jena: Carl Zeiss Meditec spürt China-Schwäche deutlich

Jena, 06.08.2026 – Der Medizintechnik-Konzern Carl Zeiss Meditec hat mit den Folgen eines schwächelnden Marktes in China zu kämpfen, was sich spürbar in der aktuellen Bilanz widerspiegelt.

  • Unternehmen: Carl Zeiss Meditec AG, Jena
  • Kernproblem: Nachlassende Nachfrage im China-Geschäft (insb. Intraokularlinsen)
  • Finanzen: Umsatzrückgang um 2,9 % (1,55 Mrd. Euro), Gewinn nach Steuern auf 66 Mio. Euro eingebrochen
  • Strategische Maßnahmen: Kostensenkungsprogramm, Stellenabbau, Produktionsverlagerung nach Indien

Der Gewinn nach Steuern sank in den ersten drei Quartalen des laufenden Geschäftsjahres auf 66 Millionen Euro, verglichen mit 88 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Besonders die Sparte Augenheilkunde, die maßgeblich vom Geschäft mit künstlichen Linsen für Operationen des Grauen Stars abhängt, verzeichnete einen Umsatzrückgang von 4,8 Prozent auf 1,19 Milliarden Euro.

Um der wirtschaftlichen Schieflage zu begegnen, setzt das Unternehmen auf ein bereits im Vorjahr gestartetes Kostensenkungsprogramm. Dieses beinhaltet den Abbau von mehreren hundert Stellen. Zudem plant der Konzern eine strategische Verlagerung von Produktionsteilen in kostengünstigere Länder, mit einem klaren Fokus auf den Aufbau eines neuen Fertigungsstandortes in Indien.

Hintergrund: Die Bedeutung von Zeiss für den Standort Jena

Carl Zeiss Meditec ist ein wesentlicher Pfeiler der Jenaer Wirtschaftslandschaft. Das Unternehmen, ein Tochterunternehmen der Zeiss-Gruppe mit Stammsitz in Baden-Württemberg, profitiert historisch von der starken optischen Tradition der Stadt. Eine Verlagerung von Produktionskapazitäten ist für den Standort Jena von hoher Relevanz, da das Unternehmen weltweit rund 5.800 Mitarbeiter beschäftigt, von denen ein bedeutender Teil in Deutschland tätig ist.

Mehr Hintergründe zur aktuellen wirtschaftlichen Situation finden Sie im Beitrag zum Gewinneinbruch bei Carl Zeiss Meditec.


Quelle:

Medizintechnik – China-Geschäft macht Carl Zeiss Meditec weiter Probleme

Transparenz-Hinweis: Dieser Artikel wurde automatisiert erstellt, redaktionell geprüft und mit KI-Unterstützung erweitert.


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