Thüringenderby: Bundespolizei zieht positive Bilanz

Jena/Weimar, 10. August 2026 – Die Bundespolizeiinspektion Erfurt hat den Einsatz anlässlich des Thüringenderbys zwischen dem FC Carl Zeiss Jena und dem FC Rot-Weiß Erfurt am 9. August als weitgehend erfolgreich bewertet. Dank der Zusammenarbeit mit der Landespolizei verliefen die An- und Abreisen der Fans an den Jenaer Bahnhöfen Paradies und West ohne gravierende Vorkommnisse.

Rund 700 Erfurter Anhänger sowie etwa 750 Jenaer Fans nutzten am Spieltag die Regionalbahnen. Die Bundespolizei war mit verstärkten Kräften präsent, um rivalisierende Gruppen konsequent voneinander zu trennen. Dabei kam es an den Bahnhöfen in Jena lediglich zu verbalen Auseinandersetzungen, körperliche Angriffe blieben aus.

Zwischenfall am Bahnhof Weimar

Als negativer Punkt in der Einsatzbilanz wird ein isolierter Zwischenfall am Bahnhof Weimar hervorgehoben. Zwei Erfurter Fans versuchten dort, Fanutensilien von Jenaer Anhängern zu entwenden. Ein 22-jähriger Beteiligter warf in diesem Zusammenhang eine Flasche in Richtung der Kontrahenten. Die Bundespolizei identifizierte den Tatverdächtigen vor Ort; die Ermittlungen wegen versuchten Raubes und gefährlicher Körperverletzung wurden eingeleitet.

Die Bundespolizei betonte abschließend, dass die Begleitung der Schwerpunktzüge dazu beigetragen habe, unbeteiligte Reisende zu schützen und direkte Aufeinandertreffen in den Bahnhöfen weitgehend zu unterbinden.


Quelle:

BPOLI EF: Bilanz der Bundespolizei zum Thüringenderby – Rückblick auf bahnseitige Fanan- und -abreisen im…


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