Jena, 16. Mai 2026. Zum letzten Thüringenderby der Regionalliga-Saison 2025/2026 zog die Bundespolizeiinspektion Erfurt eine erste Bilanz der bahnseitigen Anreise. Im Fokus stand dabei die Bewegung von rund 730 Gästefans, die sich am Samstagvormittag auf den Weg in die Lichtstadt machten.
- Ereignis: Zuganreise der Gästefans zum Thüringenderby (FC Carl Zeiss Jena – FC Rot-Weiß Erfurt)
- Datum: Samstag, 16. Mai 2026 (Vormittag)
- Zahlen: 730 Erfurter Anhänger in zwei Zügen
- Besonderheit: Reise erfolgte, obwohl die Fans das Spiel nicht im Stadion mitverfolgen konnten
- Behörde: Bundespolizeiinspektion Erfurt
Anreise trotz fehlendem Zugang zum Ernst-Abbe-Sportfeld
Das Aufeinandertreffen des FC Carl Zeiss Jena und des FC Rot-Weiß Erfurt in der Regionalliga Nordost stellt Einsatzkräfte traditionell vor besondere Herausforderungen. Eine spezielle Dynamik erhielt das polizeiliche Einsatzgeschehen an diesem Wochenende durch den Umstand, dass die Anhänger des Erfurter Fußballvereins das Spiel nicht live auf den Rängen mitverfolgen konnten.
Trotz dieses Umstands verzeichnete die Bundespolizei am Samstagvormittag eine signifikante Reisebewegung: Etwa 730 Erfurter Fans nutzten zwei Züge, um nach Jena zu gelangen. Ziel der Anreise war es laut Angaben der Beamten, vor Ort ihre Meinung zur Gästesituation kundzutun.
Hintergrund: Brisanz des Thüringenderbys und Infrastruktur
Das Thüringenderby zwischen dem FC Carl Zeiss Jena und dem FC Rot-Weiß Erfurt gilt als eines der traditionsreichsten und emotionalsten Duelle im ostdeutschen Fußball. Aufgrund der tiefen Rivalität beider Fanlager werden diese Begegnungen von den Sicherheitsbehörden stets als Hochrisikospiele (Kategorie C) eingestuft.
Die Anreise von Gästefans nach Jena erfolgt erfahrungsgemäß stark gebündelt über das Schienennetz. Die Hauptroute zwischen der Landeshauptstadt und Jena führt üblicherweise über Weimar zum Bahnhof Jena West. Von dort aus koordiniert die Polizei bei regulären Derbys meist einen geschlossenen Fanmarsch oder den Transfer mittels Shuttlebussen zum Stadionareal in der Nähe des Paradiesparks. Bleiben Gästefans – wie im aktuellen Fall – dem Stadion fern, konzentrieren sich die polizeilichen Schutzmaßnahmen verstärkt auf die Bahnhöfe, die Innenstadt und die Verhinderung unkontrollierter Zusammentreffen rivalisierender Gruppen im Stadtgebiet.
Quelle:
BPOLI EF: Bilanz der Bundespolizei zum Thüringenderby – Rückblick auf bahnseitige Fanan- und -abreisen im…
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