Jena: Beate Debus Skulpturen im Botanischen Garten

Jena, 13. Juli 2026. Im Botanischen Garten Jena startet am heutigen Montag die diesjährige Skulpturenschau des Jenaer Kunstvereins. Bis zum 22. Oktober sind die eindrucksvollen Holz- und Bronzearbeiten der renommierten Thüringer Bildhauerin Beate Debus inmitten der historischen Parklandschaft zu sehen.

Das Zusammenspiel von Natur und Skulptur

Die Ausstellung trägt den programmatischen Titel „gewachsen und gegossen“. Dieser beschreibt treffend die enge Verbindung zwischen der lebendigen, gärtnerisch gepflegten Vegetation des Botanischen Gartens und den Werken der Künstlerin. Beate Debus, die in der thüringischen Rhön lebt und arbeitet, gehört zu den bedeutendsten Bildhauerinnen des Freistaats. Ihr Werkprozess verbindet Natur und Kunstguss: Aus natürlich gewachsenen Holzstämmen erschafft sie kraftvolle Skulpturen, die sie anschließend in Bronze gießen lässt.

Die Arbeiten fügen sich harmonisch in die Gartenanlage ein. Ob einzeln positioniert oder in Gruppen arrangiert – die Plastiken treten in einen direkten Dialog mit den Bäumen und Pflanzen. Durch die dynamische, beinahe tänzerische Gestik und die markante Rhythmik der Linienführung gelingt es Debus, komplexe seelische Zustände und zwischenmenschliche Dynamiken einzufangen und plastisch erfahrbar zu machen.

Zusätzliche Kunst im öffentlichen Raum

In Jena gibt es derzeit weitere bedeutende Kunstprojekte unter freiem Himmel zu entdecken. Parallel zur Schau im Botanischen Garten zeigt beispielsweise die Ausstellung „lucide“ im Frommannschen Garten filigrane Arbeiten von Cornelia Weihe, was die Vielfalt der lokalen Kunstszene in diesem Sommer unterstreicht.

Besuchszeiten und Kontaktinformationen

Die Ausstellung kann täglich während der regulären Öffnungszeiten des Botanischen Gartens besichtigt werden. Für Fragen und weitere Informationen stehen die beteiligten Institutionen zur Verfügung:

🎭 Kultur & Stadtleben: Die Tradition der Skulpturenschau

Die Skulpturenausstellung im Botanischen Garten Jena hat eine langjährige Tradition. Sie verbindet die Erforschung der Naturgeschichte mit zeitgenössischer bildender Kunst im historischen Ambiente des zweitältesten botanischen Gartens Deutschlands. Beate Debus prägt mit ihren expressiv-organischen Formen seit Jahrzehnten die Kunstlandschaft Mitteldeutschlands und bringt mit dieser Schau ein wichtiges Stück Thüringer Kultur zurück in die Universitätsstadt.


Quelle:

Skulpturen im Botanischen Garten: Beate Debus – gewachsen und gegossen

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