Beate Debus: Skulpturenausstellung im Botanischen Garten

Jena, 10. August 2026 – Im Botanischen Garten der Universität Jena ist die diesjährige Skulpturenschau des Jenaer Kunstvereins gestartet. Unter dem Titel „gewachsen und gegossen“ zeigt die in der Rhön lebende Bildhauerin Beate Debus eine Auswahl ihrer Werke inmitten der botanischen Anlage.

Verbindung zwischen Natur und Werkprozess

Der Titel der Ausstellung spiegelt den intensiven Arbeitsprozess von Beate Debus wider. Die Künstlerin, die zu den bedeutendsten Bildhauerinnen Thüringens zählt, nutzt für ihre großformatigen Plastiken natürlich gewachsene Holzstämme als Ausgangspunkt. Diese Unikate werden anschließend in Bronze gegossen, wodurch eine Verbindung zwischen organischer Form und dauerhaftem Material entsteht. Im Botanischen Garten treten diese Skulpturen in eine direkte Korrespondenz mit der umgebenden, gärtnerisch gepflegten Vegetation.

Künstlerische Ausdruckskraft

Die Exponate sind einzeln oder in Gruppen angeordnet und zeichnen sich durch eine hohe Dynamik aus. Mit feiner Geste und Rhythmik der skulpturalen Linien gelingt es Debus, zwischenmenschliche Emotionen und seelische Zustände sichtbar zu machen. Die Ausstellung ist eine Einladung, den Botanischen Garten mit einem neuen künstlerischen Fokus zu entdecken.

Kulturort Botanischer Garten

Der Botanische Garten der Friedrich-Schiller-Universität Jena ist einer der ältesten seiner Art in Deutschland. Er dient nicht nur der wissenschaftlichen Forschung und Lehre, sondern ist durch seine zentrale Lage am Fürstengraben auch ein bedeutender Ort für die Jenaer Kulturlandschaft. Die regelmäßigen Kooperationen mit Partnern wie dem Jenaer Kunstverein unterstreichen die Rolle des Gartens als öffentlichen Raum für Kunst und Begegnung im Herzen der Stadt.


Quelle:

Skulpturen im Botanischen Garten: Beate Debus – gewachsen und gegossen


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