Jena, 8. Mai 2026 – Science City Jena hat sich den Klassenerhalt in der Basketball-Bundesliga (BBL) gesichert. Mit einem 81:79-Sieg nach Verlängerung gegen die MLP Academics Heidelberg schickten die Thüringer am späten Donnerstagabend nicht nur die Gäste, sondern auch die Basketball Löwen Braunschweig in die Zweitklassigkeit.
- Ergebnis: Science City Jena – MLP Academics Heidelberg 81:79 n.V. (69:69, 30:43)
- Wettbewerb: Basketball-Bundesliga (BBL), 33. Spieltag
- Bedeutung: Klassenerhalt für Jena; Abstieg für Heidelberg und Braunschweig
Fulminante Aufholjagd in der regulären Spielzeit
Nach einem durchwachsenen Start mussten sich die Jenaer Basketballer mühsam zurück in die Partie kämpfen. Zur Halbzeit lagen die Hausherren noch deutlich mit 30:43 im Rückstand. Doch mit einer massiven Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte gelang es Science City, den Rückstand kontinuierlich abzubauen und zum Ende der regulären Spielzeit den Ausgleich zum 69:69 zu erzwingen.
Entscheidung in der Verlängerung
In der anschließenden Extra-Zeit behielten die Gastgeber in heimischer Halle die Nerven und sicherten sich den umjubelten 81:79-Erfolg. Es war der entscheidende zwölfte Saisonsieg für den Aufsteiger, der damit seine Zugehörigkeit zur höchsten deutschen Spielklasse für ein weiteres Jahr manifestiert. Für die direkten Konkurrenten aus Heidelberg sowie die Basketball Löwen Braunschweig bedeutet der Ausgang der Partie den definitiven Gang in die zweite Liga (ProA).
Hintergrund: Spitzenbasketball in Jena
Die Basketballer von Science City Jena tragen ihre Heimspiele in der Jenaer Mehrzweckarena im Stadtteil Burgau aus. Der Verein hat sich neben dem Fußball-Regionalligisten als zentrales sportliches Aushängeschild der Lichtstadt etabliert. In der hochgradig professionalisierten BBL, die oft von Clubs aus finanzstarken Metropolen dominiert wird, stellt der sportliche Klassenerhalt für einen Verein aus einer Universitätsstadt wie Jena regelmäßig einen massiven sportlichen wie wirtschaftlichen Meilenstein dar.
Quelle:
BBL: Jena wirft Heidelberg und Braunschweig aus der BBL
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