Ausstellung „lucide“: Stahlskulpturen von Cornelia Weihe im Frommanschen SkulpturenGarten

Jena, 06. Mai 2026 – Am 28. Mai eröffnet der Frommansche SkulpturenGarten der Friedrich-Schiller-Universität Jena die neue Kunstausstellung „lucide“. Gezeigt werden sechs durchlässige Stahlskulpturen der Bildhauerin Cornelia Weihe, die in einen direkten Dialog mit der natürlichen Umgebung treten.

Stahl, Licht und Raum im Dialog

Im Zentrum der neuen Ausstellung stehen sechs bildhauerische Arbeiten aus Stahl. Der Titel „lucide“ (leuchtend, hell, klar) verweist bereits auf die durchlässige und transparente Struktur der Werke. Cornelia Weihes Arbeiten zeichnen sich durch offene Formen und eine bewusst reduzierte Formensprache aus.

Die Platzierung im Garten unterstreicht das künstlerische Konzept: Licht, Luft und die umgebende Vegetation werden zu integralen Bestandteilen der Wirkung. Je nach Tageszeit, Lichteinfall und Betrachterperspektive verändern die Skulpturen ihre Erscheinungsform. Sie bilden so einen kontinuierlichen, dynamischen Kontrast zur Natur des Gartens.

Über die Künstlerin Cornelia Weihe

Cornelia Weihe zählt zu den profiliertesten deutschen Bildhauerinnen im Bereich der Metallkunst. Sie wurde 1959 in Karl-Marx-Stadt (heute Chemnitz) geboren und studierte von 1981 bis 1988 Metallbildhauerei sowie Email an der renommierten Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle. Ihre Werke zeichnen sich dadurch aus, dass sie plastische Formen eng mit materialbezogenen Techniken verbinden. Neben ihrer Laufbahn als freischaffende Künstlerin gab sie ihr Wissen lange Zeit weiter: Von 1990 bis 2024 war Weihe als künstlerische Mitarbeiterin im Fachgebiet Bildhauerei an der Burg Giebichenstein in Halle tätig.

Hintergrund: Der Frommansche SkulpturenGarten

Der Frommansche SkulpturenGarten auf dem historischen Frommannschen Anwesen ist eine wichtige kulturelle Schnittstelle in Jena. Einst war das Anwesen des Verlegers Carl Friedrich Ernst Frommann ein intellektuelles Zentrum der Jenaer Frühromantik und ein regelmäßiger Aufenthaltsort von Johann Wolfgang von Goethe. Heute nutzt die Friedrich-Schiller-Universität das Gelände nicht nur wissenschaftlich, sondern bespielt den Garten regelmäßig als Open-Air-Galerie. Die Ausstellungen zeitgenössischer Kunst schaffen so eine Brücke zwischen historischem Erbe und moderner Kultur im öffentlichen Raum der Stadt.


Quelle:

Stahl, Licht, Raum: Cornelia Weihe in Jena


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